Traumstrand White Bay auf Jost van Dyke

30 karibische Inseln über dem Winde – Kleine Antillen

In diesem Artikel erhältst du einen Überblick über karibische Inseln der Kleinen Antillen. Erfahre, was die einzelnen Eilande charakterisiert, was du dort sehen und erleben kannst.

Von kristallklarem Wasser bis hin zu traumhaften Stränden:  Karibische Inseln über dem Winde bieten für jeden etwas

Die Karibischen Inseln über dem Winde sind ein wahres Paradies auf Erden. Mit ihrer atemberaubenden Landschaft und dem kristallklaren Wasser ziehen sie jedes Jahr Millionen von Touristen an. Doch was genau macht diese Inselgruppe so besonders? Die Karibischen Inseln über dem Winde bestehen aus vielen kleinen und großen Eilanden, die alle ihre eigenen einzigartigen Merkmale haben. Von bekannten Größen wie Barbados oder St. Maarten bis hin zu den weniger besuchten Juwelen wie St. Lucia oder Antigua – hier gibt es für jeden Geschmack etwas zu entdecken. Neben den atemberaubenden Landschaften sind es vor allem die traumhaften Strände, die die Karibischen Inseln so besonders machen. Weiße Sandstrände, türkisfarbenes Wasser und eine entspannte Atmosphäre lassen Urlauber schnell den Alltag vergessen und in eine Welt voller Entspannung und Erholung eintauchen. Doch nicht nur Strandliebhaber kommen hier auf ihre Kosten, auch Aktivurlauber finden auf den Karibischen Inseln zahlreiche Möglichkeiten, sich sportlich zu betätigen. Ob Tauchen, Schnorcheln oder Surfen – das kristallklare Wasser ist der perfekte Spielplatz für Wassersportler. Wanderungen durch die tropische Natur oder ein Ausflug zu einer der historischen Sehenswürdigkeiten bieten Abwechslung vom Strandalltag. Insgesamt bieten die Karibischen Inseln über dem Winde eine Vielfalt an Möglichkeiten für einen unvergesslichen Urlaub. Ob Entspannung an traumhaften Stränden oder sportliche Aktivitäten in der Natur – hier findet jeder das, wonach er sucht. Entdecke selbst die Schönheit und Vielfalt dieser Inselgruppe und lass‘ dich von ihrem Charme verzaubern.

Karibische Inseln über dem Winde – diese Eilande zählen dazu

Die Inseln über dem Winde sind ein Teil der Kleinen Antillen, zu denen außerdem noch die Inseln unter dem Winde sowie Trinidad und Tobago gehören. Um die Verwirrung zu komplettieren, gibt es im britischen Sprachgebrauch vollkommen andere Bezeichnungen für dieselbe Inselgruppe und gleichzeitig eine Unterteilung in „Leeward Islands“ und „Windward Islands“.

Leeward Islands

Der nördliche Teil der Inselgruppe, die Leeward Islands, umfasst diese Eilande:

  • Jungferninseln (britisch und US-amerikanisch)
  • Anguilla (britisch)
  • Sint Eustatius (niederländisch)
  • Sint Maarten – Saint-Martin (niederländisch und französisch – der französische Teil ist EU-Gebiet)
  • Saint-Barthélemy (französisches Überseegebiet, kein EU-Gebiet)
  • Saba (niederländisch)
  • Barbuda (zu unabhängigem Staat Antigua und Barbuda)
  • Antigua (zu unabhängigem Staat Antigua und Barbuda)
  • Kitts und Nevis (unabhängig)
  • Montserrat (britisch)
  • Guadeloupe (ist als Teil Frankreichs sogar EU-Gebiet)
  • Marie-Galante (zu Guadeloupe)
  • Îles des Saintes (zu Guadeloupe)
  • Aves (zu den Dependencias Federales von Venezuela)
  • Dominica (unabhängig)

Windward Islands

Zum südlichen Teil der Inselgruppe, den Windward Islands, gehören:

  • Martinique (ist als Teil Frankreichs sogar EU-Gebiet)
  • Lucia (unabhängig)
  • Vincent (Hauptinsel von St. Vincent und den Grenadinen)
  • Grenadinen (zu St. Vincent und den Grenadinen)
  • Grenada (unabhängig)
  • Barbados (unabhängig)

Britische Jungferninseln – British Virgin Islands

Die britischen Jungferninseln sind ein perfektes Reiseziel für alle, die sich nach einer entspannten und zugleich abenteuerlichen Auszeit sehnen.

Von den insgesamt 53 Eilanden der British Virgin Islands ist der überwiegende Teil unbewohnt, einige befinden sich im Privatbesitz und lediglich 16 haben permanente Einwohner. Als Reiseziele kommen die vier größeren Inseln Anegada, Jost Van Dyke, Tortola und Virgin Gorda in Betracht.

Die Inselgruppe im Atlantik ist bekannt für ihre traumhaften Strände und eine faszinierende Unterwasserwelt. Besonders Tortola mit Road Town, der Hauptstadt der britischen Jungferninseln, ist ein Muss für jeden Besucher. Hier findet man nicht nur zahlreiche Restaurants und Bars, sondern auch historische Gebäude, die von der kolonialen Vergangenheit der Insel erzählen. Doch auch Virgin Gorda, die Schönheit der Karibik, hat einiges zu bieten. Die berühmten Felsenformationen „The Baths“ sind ein absolutes Highlight und bieten eine atemberaubende Kulisse für einen Tag am Strand. Wer es lieber gemütlicher mag, sollte unbedingt Jost Van Dyke besuchen. Diese kleine Insel ist ein Spot der internationalen Seglerszene bietet nicht nur paradiesische Strände, sondern auch zahlreiche Wassersportmöglichkeiten und eine unzählige Bars. Für alle Ruhe- und Entspannungssuchenden ist Anegada mit seinem einsamen Traumstrand im Atlantik das perfekte Ziel. Kurzum: Die britischen Jungferninseln sind ein Paradies auf Erden und sollten auf keiner Bucket-List fehlen!

Karibische Inseln

Tortola

Tortola ist die größte und gleichzeitig bevölkerungsreichste Insel der British Virgin Islands und beherbergt mit Road Town die Hauptstadt der Inselgruppe. Der dortige Hafen der Insel ist Anlaufstelle vieler Kreuzfahrtschiffe.

Besucher können die historischen Stätten wie das 1776 an der Einfahrt zum Hafen von Road Town erbaute Fort Burt, das Königliche Gefängnismuseum oder die Callwood Rum Distillery besuchen und mehr über die Geschichte der Insel erfahren. Tortola ist auch ein beliebtes Ziel für Wassersportaktivitäten wie Tauchen, Schnorcheln und Segeln. Der Cane Garden Bay Beach ist einer der beliebtesten Strände auf der karibischen Insel und bietet kristallklares Wasser zum Schwimmen und Sonnenbaden. Besucher sollten auch einen Ausflug zum Sage Mountain National Park machen und den Regenwald an den Hängen des Mount Sage (mit 543 Mtern Höhe der höchste „Berg“ auf dem Eiland) hautnah erleben. Mit seiner entspannten Atmosphäre, freundlichen Einheimischen und atemberaubender Landschaft ist Tortola ein unvergessliches Reiseziel für alle, die einen Karibikurlaub planen.

Virgin Gorda

Den nicht gerade charmanten Namen, der übersetzt „Die dicke Jungfrau“ bedeutet, verdankt die Insel dem berühmten Seefahrer Christoph Columbus. Er fühlte sich durch ihre Silhouette an eine auf dem Rücken liegenden, rundlichen Frau erinnert.

Hier findet man auch das berühmte The Baths, welches aus riesigen Granitfelsen besteht und ein unvergleichliches Ambiente bietet. Den Besucher erwarten unvergessliche Eindrücke: die spektakulären Felsformationen werden vom türkisblauen Meer umspült und bilden Grotten und Naturpools. Im seichten Wasser tummeln sich farbenfrohe tropische Fische und mit ein wenig Glück sind sogar Rochen zu sehen.

Virgin Gorda ist mit der Fähre ab Tortola zu erreichen und viele Kreuzfahrtgäste unternehmen einen Ausflug dorthin. Hier ein Erfahrungsbericht von Daniel auf seinem Fernwehblog.

Der Inbegriff für karibische Inseln ist für mich Prickly Pear Island in der Meerenge nördlich von Virgin Gorda. Wir haben dort an einem Privatstrand während unserer Kreuzfahrt ein Beach-BBQ genossen, das als Caviar in the Surf bei Seabourn-Gästen sehr beliebt ist.

Barbecue am Strand

Jost van Dyke

Jost Van Dyke ist eine der kleinsten Inseln der britischen Jungferninseln, aber sie hat einiges zu bieten. Mit nur etwa 300 Einwohnern und einer Fläche von knapp 8 Quadratkilometern ist die Insel ein wahres Paradies. Nur kleinere Kreuzfahrtschiffe haben Jost van Dyke auf ihren Routen, größere laufen die Insel Tortola an – von dort aus ist Jost van Dyke per Fähre zu erreichen.

Das Meer rund um Jost Van Dyke bietet eine Fülle an Aktivitäten wie Schnorcheln, Tauchen oder Segeln. Ein Highlight der Insel sind die zahlreichen Bars und Restaurants, die für ihre karibische Küche und exotischen Cocktails bekannt sind. Der bekannteste Treffpunkt ist wohl die Soggy Dollar Bar am White Bay Beach, die angeblich den berühmten Painkiller Cocktail erfunden hat. Das tropische Getränk aus Rum, Ananas, Orange und Kokosnuss ist ein spritziger und erfrischender Cocktail der sich übrigens auch zu Hause leicht zubereiten lässt.

Wer also auf der Suche nach einem unvergesslichen Abenteuer ist, sollte definitiv einen Ausflug nach Jost Van Dyke einplanen. Den Erfahrungsbericht über unseren Besuch der karibischen Insel findest du hier:

Jost van Dyke – Traumstrand gefunden!

Anegada

Anegada unterscheidet sich von den anderen Inseln der Region, da sie hauptsächlich aus Korallen besteht, im Gegensatz zu vulkanischen Ursprüngen vieler anderer karibischen Inseln. Das nur 39 km² große, flache Eiland mit circa 300 Einwohnern hat einen kleinen Flughafen und wird mehrmals wöchentlich ab von Fähren ab Tortola angelaufen.

Anegada ist bekannt für seine unberührten, weißen Sandstrände und klaren türkisfarbenen Gewässer. Der berühmteste Strand ist der Loblolly Bay Beach. Das Meer dort bietet hervorragende Schnorchel- und Tauchmöglichkeiten, besonders um das Horseshoe Reef, ein Barriereriff, das die Insel umgibt. Es gibt viele bunte Korallen und eine reiche Unterwasserwelt mit Fischschwärmen, Rochen und sogar Wracks. Die Salzseen Im Westen von Anegada sind Heimat von Flamingos, die dort angesiedelt wurden.

Für Urlauber, die nach einem ruhigen und abgeschiedenen Ort suchen, um dem Trubel des Alltags zu entfliehen, ist Anegada der perfekte Ort zum Entspannen.

Amerikanische Jungferninseln – US Virgin Islands

Die US Virgin Islands sind ein nicht eingegliedertes Gebiet der Vereinigten Staaten von Amerika und bestehen aus drei Hauptinseln: St. Thomas, St. John und St. Croix, sowie einigen kleineren Inseln und Inselchen. Die offizielle Amtssprache ist Englisch.

Die Amerikanischen Jungferninseln haben eine faszinierende Geschichte und wurden ursprünglich von den Ureinwohnern, den Taino-Indianern, besiedelt. Bereits im 16. Jahrhundert wurden diese jedoch ausgerottet. Die heutige Bevölkerung stammt überwiegen von ehemaligen afrikanischen Sklaven ab, einige Einwohner haben auch europäische und asiatische Wurzeln. Christoph Kolumbus entdeckte die Inseln 1493 auf seiner zweiten Reise in die Neue Welt. Im Laufe der Jahrhunderte wechselten die Inseln mehrmals zwischen den europäischen Kolonialmächten, bis sie schließlich im Jahr 1917 von Dänemark an die Vereinigten Staaten verkauft wurden.

Die Inseln haben eine blühende Tourismusindustrie und sind bekannt für ihre atemberaubenden Strände, klares blaues Wasser, vielfältige Unterwasserwelt und historische Stätten. Der Tourismus ist eine wichtige Einnahmequelle für die lokale Wirtschaft.

St. Thomas

Die Hauptstadt von St. Thomas, Charlotte Amalie, ist der am häufigsten besuchte Hafen der Karibik. Die historische Hafenstadt mit charmanten Kopfsteinpflasterstraßen ist bei Kreuzfahrtgästen sehr beliebt. Hier kann man einkaufen, die lokalen Märkte besuchen, historische Gebäude wie Fort Christian und den Wachturm Blackbeard’s Castle erkunden oder die Aussicht vom Government Hill genießen. Der Skyride, eine Seilbahn, führt von Charlotte Amalie aus zum Paradise Point. Von hier aus hat man einen spektakulären Blick auf die Insel und den Hafen.

St. Thomas ist bekannt für seine wunderschönen Strände mit weißem Sand und türkisfarbenem Wasser. Einige der beliebtesten Strände sind Magens Bay, Coki Beach, Sapphire Beach und Lindquist Beach. Hier kann man schwimmen, schnorcheln, tauchen oder einfach nur die Sonne genießen.

Die Insel ist über ihren Flughafen gut an das inneramerikanische Flugnetz angebunden.

St. John

Östlich von St. Thomas liegt die St. John. Die Insel ist bekannt für ihre atemberaubende natürliche Schönheit, unberührte Strände, üppige Vegetation und ihre entspannte Atmosphäre. Im Gegensatz zu St. Thomas ist St. John weniger entwickelt und touristisch geprägt, was sie zu einem beliebten Ziel für Naturliebhaber und Ruhesuchende macht.

Etwa 60 % der Landfläche von St. John gehört zum Virgin Islands National Park. Dieser bietet eine Vielzahl von Wanderwegen, die durch unberührte tropische Wälder und zu atemberaubenden Aussichtspunkten und Stränden führen. Die Strände im Nationalpark wie Trunk Bay und Cinnamon Bay sind bekannt für ihre Schönheit und bieten hervorragende Schnorchelmöglichkeiten, weitere beliebte Strände sind der Maho Bay Beach (nicht zu verwechseln mit dem Maho Beach auf St. Maarten!) und der Salomon Beach. Die Gewässer rund um St. John sind reich an maritimer Vielfalt und bieten faszinierende Begegnungen mit Korallenriffen und Meereslebewesen. Am Maho Bay Beach können die Gäste mit ein wenig Glück sogar Schildkröten beobachten.

Eine historische Plantage kann auf St. John besichtigt werden. Die Annaberg Sugar Plantation zeigt Besuchern die Geschichte der Landwirtschaft und des Lebens auf der Insel während der Kolonialzeit. Die Zuckermühle von Annaberg ist die größte auf den Jungferninseln. In ihrer Blütezeit produzierte die Plantage Zucker, Rum und Melasse.

St. Croix

Im Vergleich zu St. Thomas und St. John ist St. Croix, südlich der beiden anderen gelegen, die größte und weniger touristisch frequentierte der drei Hauptinseln, was ihr einen authentischen und einladenden Charme verleiht. Die Insel ist bekannt für ihre reiche Geschichte, vielfältige Kultur, wunderschöne Strände und ihre entspannte Atmosphäre.

St. Croix hat zwei große Städte – Christiansted und Frederiksted. Christiansted, die historische Hauptstadt der Insel, zeichnet sich durch gut erhaltene dänische Architektur aus, darunter das Fort Christiansvaern und das Steeple Building. Frederiksted hat einen malerischen Strand und historische Gebäude wie das Fort Frederik.

Das karibische Eiland verfügt über einige Wanderwege, die durch dichte Regenwälder führen und es Besuchern ermöglichen, die üppige tropische Vegetation und die lokale Tierwelt zu erleben.

St. Croix ist bekannt für seine Rum-Produktion, und ein Besuch der Cruzan Rum Distillery bietet Einblicke in die Herstellung des beliebten karibischen Getränks. Es gibt Führungen durch die Brennerei und die Möglichkeit, verschiedene Rumsorten zu probieren.

Der Salt River Bay National Historical Park and Ecological Preserve beherbergt eine bedeutende historische Stätte, die als Ort der ersten dokumentierten Begegnung zwischen Christoph Kolumbus und den Ureinwohnern der Karibik gilt. Das Gebiet umfasst auch Mangrovenwälder und bietet Möglichkeiten zum Kajakfahren und Vogelbeobachtung.

Anguilla

Anguilla hat eine komplexe Geschichte, die von europäischer Kolonisierung, Sklaverei und Unabhängigkeitsbestrebungen geprägt ist. Die Insel mit ihren ca. 91 km² war eine britische Kolonie und zählt heute zum britischen Überseegebiet. Anguilla ist keine unabhängige Nation. Obwohl es über lokale Selbstverwaltung verfügt, liegt die Außen- und Verteidigungspolitik in den Händen des Vereinigten Königreichs.

Die Kultur von Anguilla ist eine Mischung aus afrikanischen, karibischen und europäischen Einflüssen. Die Bewohner sind bekannt für ihre Gastfreundschaft und ihren Sinn für Gemeinschaft. Musik und Tanz sind wichtige Bestandteile der anguillanischen Kultur, und das Festival del Mar, welches alljährlich am Osterwochenende stattfindet, feiert die Verbindung der Insel zur See.

Die weißen Strände von Anguilla sind ein ganz besonderes Erlebnis. Das Atoll besteht im Wesentlichen aus Korallen und Kalkstein und ist sehr flach. Traumhafte Sandstrände wie Shoal Bay, Meads Bay und Rendezvous Bay locken Touristen aus aller Welt an. Die klaren, türkisfarbenen Gewässer eignen sich perfekt zum Schnorcheln, Tauchen und Entspannen.

Sint Eustatius

Sint Eustatius, oft einfach als Statia bezeichnet, ist eine besondere Gemeinde der Niederlande in der Karibik. Die Insel wurde 1493 von Christoph Kolumbus entdeckt und später von verschiedenen europäischen Mächten beansprucht. Auf Grund dieser Vergangenheit gibt es viele historische Stätten zu erkunden. Beispielsweise bieten das Fort Oranje, eine Festung aus dem 17. Jahrhundert, die eine wichtige Rolle im Handel und in militärischen Angelegenheiten spielte, sowie das St. Eustatius Historical Foundation Museum informative Einblicke in die Geschichte der Insel.

Der erloschene Vulkan The Quill ist ein beliebtes Wanderziel und mit seinen 601 Metern Höhe über dem Meeresspiegel ist er die höchste Erhebung der Insel und ebenso der zweithöchste Berg der Niederlande. Besucher können den Krater des Vulkans erkunden und von dort aus eine atemberaubende Aussicht auf die Insel und das umliegende Meer genießen. Es empfiehlt sich, diese Wanderung mit einem ortskundigen Guide zu unternehmen.

Karibische Inseln sind berühmt für ihre wunderschönen Strände und auch Sint Eustatius bietet einige solche zum Entspannen, Schwimmen, Schnorcheln und Tauchen.

Sint Maarten – Saint-Martin

Diese karibische Insel ist ein geteiltes Territorium zwischen zwei Ländern: dem Königreich der Niederlande (Sint Maarten) und Frankreich (Saint-Martin).

Im Hafen von St. Maarten

Die Insel hat eine reiche Geschichte, die auf die Ankunft der europäischen Entdecker im 15. Jahrhundert zurückgeht. Ursprünglich von den Arawak- und Karibenindianern besiedelt, wurde die Insel später von den Spaniern, Niederländern, Franzosen und Engländern kontrolliert. 1648 teilten die Niederlande und Frankreich die Insel in zwei Teile auf, wobei der Niederländische Teil im Süden liegt und der Französische Teil im Norden.

Die französische Seite der Insel ist bekannt für ihren entspannten Lebensstil, die exquisite Küche und die koloniale Architektur. Die Hauptstadt von Saint-Martin ist Marigot, ein malerisches Städtchen mit bunten Märkten, Galerien und Boutiquen. Die Strände auf der französischen Seite sind oft ruhiger und weniger überlaufen, darunter der berühmte Orient Beach.

Die niederländische Seite ist für ihre lebhafte Atmosphäre, das pulsierende Nachtleben und die Einkaufsmöglichkeiten bekannt. Die Hauptstadt von Sint Maarten ist Philipsburg, eine geschäftige Stadt mit vielen Geschäften, Restaurants und Casinos. Der Maho Beach ist auf der niederländischen Seite besonders berühmt, da er sich in der Nähe des Princess Juliana International Airport befindet, und Flugzeuge in sehr geringer Höhe über den Strand hinwegfliegen.

Auf SilverTravellers findest du einen Erfahrungsbericht über unseren Besuch des Maho Beach beim Landgang auf eigene Faust bei einer Karibik-Kreuzfahrt:

St. Maarten Flughafen – der spektakulärste Airport der Karibik

Historische Stätten wie Fort Louis auf der französischen Seite oder Fort Amsterdam auf der niederländischen Seite zeugen von der kolonialen Vergangenheit der Insel. In Marigot gibt es das Museum „Musée de Saint-Martin“, das die Geschichte und Kultur der Insel von der Ankunft der ersten Ureinwohner im Jahr 3250 v. Chr. über die europäische Kolonisation ab dem 15. bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts beleuchtet.

Saint-Barthélemy

Saint-Barthélemy, oft auch als St. Barts oder St. Barths abgekürzt, ist ein Überseegebiet von Frankreich und die kleinste Insel der französischen Antillen. Die offizielle Sprache ist Französisch, die Insel hat jedoch auch eine reiche kulturelle Mischung aufgrund ihrer Vergangenheit und ihrer Lage. Ursprünglich von den indigenen Taíno-Bewohnern besiedelt, wurde Saint-Barthélemy im 17. Jahrhundert von den Franzosen übernommen.

Als beliebtes Reiseziel für Luxusreisende und Prominente bietet das Eiland atemberaubende Strände, exklusive Resorts, erstklassige Restaurants und ein angenehmes Klima. In der Hauptstadt Gustavia und in der Stadt St. Jean gibt es exklusive Einkaufsmöglichkeiten, darunter Boutiquen, Kunstgalerien und Juweliergeschäfte. Der Tourismus ist eine der Haupteinnahmequellen. Der Flughafen wird vor allem von Privatjets und kleineren Flugzeugen angeflogen. Der Hafen von Gustavia ist ein wichtiger Anlaufpunkt für Kreuzfahrtschiffe und Yachten.

St. Barth ist vulkanischen Ursprungs und bietet einige wunderschöne Aussichtspunkte. Der Weg zum Aussichtspunkt Colombier bietet beispielsweise eine beeindruckende Sicht auf das Meer und die umliegende Landschaft. Die Landschaft ist geprägt von malerischen Buchten, weißen Sandstränden, kristallklarem Wasser und üppiger Vegetation. Einige der beliebtesten Strände sind St. Jean Beach, Flamands Beach, Gouverneur Beach, Colombier Beach und Plage de Saline.

Saba

Saba ist selbständiges Staatsgebiet des Königreiches der Niederlande, gehört aber nicht zur EU. Die offizielle Landeswährung ist der US-Dollar.

Die mit ca. 13 km² kleinste Insel der Niederländischen Antillen ist bekannt für ihre beeindruckende vulkanische Landschaft. Der Mount Scenery ist mit etwa 877 Metern der höchste Punkt des Königreichs der Niederlande. Die Insel ist von tiefem Wasser umgeben, was sie zu einem beliebten Ziel für Taucher und Schnorchler macht. Natürliche Strände gibt es nicht.

Die traditionelle Architektur von Saba ist geprägt von bunten Häusern mit roten Dächern, die sich an den Hängen der Insel erstrecken. Die Hauptstadt der Insel, The Bottom, ist eine der kleinsten Hauptstädte der Welt und hat ihren Namen aufgrund ihrer Lage in einem tiefen Tal.

Die karibische Insel ist ein Paradies für Naturliebhaber und Wanderer. Es gibt ein gut entwickeltes Netzwerk von Wanderwegen, die durch üppige Wälder, Vulkanlandschaften und malerische Aussichten führen. Der bekannteste Pfad ist der Saba Trail, der auf den Mount Scenery führt.

Saba liegt ca. 50 Kilometer von St. Maarten entfernt und ist von dort aus mit dem Flugzeug (zum Beispiel mit Winair) oder mit einer Fähre ab Philipsburg oder Marigot zu erreichen.

Barbuda

Barbuda ist eine flache Insel mit einer Gesamtfläche von etwa 160 km². Sie liegt nordöstlich von Antigua und ist von einem Korallenriff umgeben. Die Landschaft besteht aus Sanddünen, Mangrovensümpfen, Lagunen und schönen Stränden. Das Eiland wechselte im Laufe der Jahrhunderte zwischen verschiedenen europäischen Mächten, bevor es schließlich 1981 Teil des unabhängigen karibischen Staates Antigua und Barbuda wurde. Die Hauptstadt heißt Codrington und ist eine malerische kleine Siedlung. Hier findest du einige Restaurants, kleine Läden und Unterkünfte. Das Dorf hat auch eine charmante karibische Atmosphäre, die das entspannte Lebensgefühl der Insel widerspiegelt. Die begrenzte Anzahl von Unterkünften und Besuchern trägt dazu bei, die unberührte Schönheit der Insel zu bewahren.

Verschiedene Vogelarten können auf Barbuda beobachtet werden, darunter Reiher, Pelikane und Kiebitze. Es gibt eine imposante Fregattvogelkolonie an der Codrington Lagoon, die größte ihrer Art in der Karibik. Die Brutzeit zwischen September und April bietet hervorragende Gelegenheiten zur Beobachtung der großen Hochseevögel. Du kannst an geführten Touren teilnehmen, um die Brutkolonie zu sehen und mehr über diese beeindruckenden Tiere zu erfahren.

Die Strände der Insel zählen zu den schönsten und unberührtesten in der Karibik und bieten ideale Bedingungen zum Sonnenbaden, Schwimmen und Entspannen. Der berühmteste Strand ist der Pink Sand Beach, benannt nach dem rosafarbenen Sand, der durch Millionen winziger Muscheln und Korallen entsteht, die von den Wellen abgelagert werden – das Rosa schwankt mit den Jahreszeiten, je nachdem wie viel Material angespült wird. Am intensivsten soll die Farbe von Oktober bis Januar sein.

Die Fähre, die zwischen Antigua und Barbuda verkehrt, legt an der Anlegestelle am Pink Sand Beach an.

Antigua

Antigua hat eine reiche Geschichte, die bis zur Zeit der indigenen Völker zurückreicht. Christopher Kolumbus landete 1493 auf der Insel und benannte sie nach der Kirche Santa Maria de la Antigua in Sevilla, Spanien. Im Laufe der Jahrhunderte wurde die karibische Insel von den Spaniern, Franzosen und Briten besetzt, bis es schließlich eine britische Kolonie wurde. Die britische Kolonialzeit prägte das Eiland stark. Antigua wurde zu einem Zentrum für Zuckerrohrplantagen und Sklavenhandel. Viele der historischen Gebäude und Festungen zeugen von dieser Zeit, darunter die beeindruckende Nelson’s Dockyard, die von Admiral Horatio Nelson genutzt wurde.

Am Heritage Quai von St. John’s, dem Touristenzentrum auf Antigua, legen die Kreuzfahrtschiffe an.

Antigua erstreckt sich über eine Fläche von etwa 280 Quadratkilometern. Die Insel ist größtenteils flach und von Korallenriffen umgeben. Ihre Küstenlinie ist von zahlreichen Buchten, Buchten und traumhaften Sandstränden geprägt. Man sagt, Antigua und Barbuda besitzen 365 Strände – für jeden Tag im Jahr einen und jeder für sich hat seinen eigenen Charme. Hier sind einige der bekanntesten Strände auf Antigua und ihre besonderen Merkmale:

  1. Dickenson Bay Beach
    ist einer der beliebtesten und lebhaftesten auf Antigua. Er bietet feinen weißen Sand und türkisfarbenes Wasser. Dickenson Bay ist bekannt für seine Vielzahl an Wassersportmöglichkeiten, Strandbars, Restaurants und lebhaftes Treiben.
  2. Jolly Beach
    zeichnet sich durch seinen langen, unberührten Sandstreifen und das klare Wasser aus. Er ist bei Familien und Sonnenanbetern beliebt. Es gibt Resorts in der Nähe, die Zugang zum Strand bieten.
  3. Half Moon Bay
    zeichnet sich durch seine halbmondförmige Bucht mit feinem weißen Sand aus, die von saftigem Grün umgeben ist.
  4. Darkwood Beach
    ist ein ruhiger Strand mit ruhigem, flachem Wasser und weichem Sand mit herrlichem Panoramablick auf die Nachbarinseln Montserrat und Guadeloupe. Er ist ein großartiger Ort zum Schwimmen, Schnorcheln und Entspannen. Einige lokale Bars und Restaurants bieten leckere Speisen und Getränke.
  5. Pigeon Point Beach
    liegt in der Nähe von Nelson’s Dockyard und wird oft von Familien und Einheimischen besucht. Er ist von wunderschönen Palmen gesäumt und bietet klares Wasser zum Schwimmen und Schnorcheln.
  6. Galley Bay Beach
    ist bekannt für seine Abgeschiedenheit und ruhige Atmosphäre. Er gehört oft zu den Stränden von All-Inclusive-Resorts (aber der Zutritt zum Strand ist dennoch frei) und bietet einen atemberaubenden Blick auf das karibische Meer.
  7. Ffryes Beach
    besitzt einen wilden Charme, ist weniger frequentiert und daher ideal für Ruhe und Entspannung. Er bietet puderzuckerweißen Sand und klares, flaches Wasser. Mitunter kann man hier Pelikane beobachten.
  8. Turner’s Beach
    ist ein beliebter Ort für Einheimische und Touristen gleichermaßen. Er bietet ruhiges Wasser, gepflegten Sand und verschiedene Wassersportmöglichkeiten. In der Turners Beach Bar & Restaurant werden fabelhafte Meeresfrüchte und kühles Bier offeriert.
  9. Hawksbill Beaches
    ist eigentlich eine Kette von vier Buchten mit unterschiedlichen Stränden (Royal Palm Beach, Sea Grope Beach, Honeymoon Cove und Eden Beach), nur 6 Kilometer von St. John’s entfernt. Der Eden Beach ist für Nacktbaden reserviert.
  10. Crab Hill Beach (auch bekannt als Turner’s Beach)
    ist ideal für Wanderungen und zum Sammeln von Muscheln. Er ist weniger frequentiert und bietet eine entspannte Umgebung. An besonders klaren Tagen kann man die Insel Montserrat am Horizont sehen.

Nelson’s Dockyard ist ein historischer Hafen, der einst als Basis für die britische Royal Navy während der Kolonialzeit diente. Heute ist er ein geschichtsträchtiger Ort mit restaurierten Gebäuden, Museen, Geschäften und Restaurants. Besucher können das Dockyard-Museum erkunden, historische Festungen besichtigen und die maritime Geschichte der Insel erleben.

Vom Aussichtspunkt Shirley Heights Lookout aus hat man eine atemberaubende Panoramaaussicht auf English Harbour und den umliegenden Ozean. Besonders am Sonntagabend ist der Shirley Heights Lookout ein beliebter Treffpunkt für Einheimische und Touristen gleichermaßen, um den Sonnenuntergang zu genießen, Live-Musik zu hören und lokale Köstlichkeiten zu probieren.

Die ehemalige Zuckerrohrplantage Betty’s Hope bietet Einblicke in die Geschichte des Sklavenhandels und der Zuckerproduktion auf Antigua. Besucher können die Überreste der Zuckerfabrik, Sklavenquartiere und andere historische Gebäude erkunden.

Es gibt geführte Kanu-Touren durch die Mangrovenwälder von Antigua, die eine einzigartige Gelegenheit bieten, die ökologische Vielfalt und die Tierwelt dieser geschützten Lebensräume zu entdecken. Unsere Mangroventour endete an einem paradiesischen Strand, der das Klischee der karibischen Traumstrände vollkommen erfüllte. Hier ist mein Erfahrungsbericht:

St. John’s Antigua – Ausflug auf die Insel der 365 Strände

St. Kitts und Nevis

St. Kitts und Nevis ist seit 1983 ein unabhängiger Inselstaat und Mitglied des Commonwealth of Nations. Das Land besteht aus zwei Hauptinseln, St. Kitts (auch bekannt als St. Christopher) und Nevis, sowie einigen kleineren Nebeninseln.

Die Inseln wurden von den Ureinwohnern bewohnt, bevor sie von europäischen Entdeckern entdeckt wurden. Christopher Kolumbus landete 1493 auf St. Kitts und nannte sie nach dem heiligen Christopherus. Von den Franzosen und Briten umkämpft, wurden sie schließlich britische Kolonien. In Basseterre, einer der ältesten Städte in der östlichen Karibik und Hauptstadt von St. Kitts, gibt es auch historische Gebäude und Denkmäler zu entdecken. Hier befindet sich auch der Kreuzfahrthafen.

Die Landschaft der beiden karibischen Inseln ist geprägt von üppiger Vegetation, vulkanischen Bergen und schönen Stränden. Auf St. Kitts erhebt sich der Vulkan Mount Liamuiga, der beliebte Wanderstrecken für Abenteuerlustige bietet. Die 5-6 stündige Wanderung bietet atemberaubende Ausblicke.

Brimstone Hill Fortress National Park ist eine Festung, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Sie ist ein historisches Meisterwerk und ein wichtiger Überrest der kolonialen Vergangenheit der Inseln. Ihre Lage auf einem Hügel bietet atemberaubende Aussichten auf das Meer und die umliegenden Inseln.

Auf St. Kitts führt eine Zipline über die Baumwipfel im Regenwald und bietet ein außergewöhnliches Erlebnis.

Ähnlich wie auf anderen karibischen Inseln hatte der Zuckeranbau hier einen großen Einfluss auf die Wirtschaft und die Geschichte. Besucher können Überreste von alten Zuckerrohrplantagen und Fabriken sehen und mit der ehemaligen Zuckerrohr-Bahn auf St. Kitts  eine Rundfahrt über die Insel unternehmen.

St. Kitts – eine Fahrt mit der Scenic Railway

Montserrat

Die kleine Karibikinsel ist britisches Überseegebiet und bekannt für ihre vulkanische Landschaft und gehört gleichzeitig zu den am wenigsten besuchten karibischen Zielen.

Ein markantes Merkmal von Montserrat mit einer Höhe von ca. 1050 Metern ist der Vulkan Soufrière Hills, der in den 1990er Jahren plötzlich ausbrach und große Teile der Insel zerstörte, darunter auch die Hauptstadt Plymouth (auch als karibisches Pompeji bekannt). Obwohl Plymouth heute eine unbewohnte Geisterstadt ist, gilt sie dennoch weiterhin als Inselhauptstadt. Aufgrund der andauernden vulkanischen Aktivität mussten viele Einwohner die Insel verlassen. Die Region um den Vulkan ist immer noch eine Gefahrenzone und für die Öffentlichkeit gesperrt. Das Montserrat Volcano Observatory informiert über den Vulkan und seine Aktivitäten Es bietet einen Einblick in die geologische Geschichte der Insel.

Das jährliche St. Patrick’s Festival im März ist eines der bekanntesten Ereignisse auf Montserrat. Es feiert die irischen Wurzeln der Insel und umfasst Paraden, Musik, Tanz, Essen und Trinken.

Guadeloupe

Guadeloupe besteht aus mehreren Inseln, darunter Basse-Terre und Grande-Terre, die durch eine schmale Wasserstraße getrennt sind. Außerdem gehören zu Guadeloupe noch die Inseln Marie-Galante, La Désirade und die Îles des Saintes.

Da das Archipel ein französisches Überseegebiet ist, gehören die Inseln zur Europäischen Union und bezahlt wird dort mit dem Euro.

Die beiden Hauptinseln Basse-Terre und Grande-Terre bilden die Form eines Schmetterlings. Basse-Terre ist bergig und von tropischem Regenwald bedeckt, während Grande-Terre flacher ist und mehr Strände aufweist.

Der internationale Flughafen und auch der Kreuzfahrthafen befinden sich in Pointe-à-Pitre. Hauptstadt des Archipels ist jedoch die deutlich kleinere Stadt Basse-Terre.

Basse-Terre

Der Nationalpark Parc National de la Guadeloupe erstreckt sich über einen Großteil von Basse-Terre und beherbergt den beeindruckenden Vulkan La Soufrière. Bei  Wanderungen auf ausgewiesenen Wegen kann der Vulkan bestiegen und die Kraterseen sowie die heißen Quellen besucht werden.

Der etwa 10 m hohe Wasserfall Cascade aux Écrevisses liegt an der Route de la Traversée auf Basse Terre und ist sehr leicht zu erreichen. Von einem kleinen Parkplatz führt ein Spaziergang von zehn Minuten über einen ausgeschilderten Weg zu diesem schönen stufenförmigen Wasserfall.  Es besteht die Möglichkeit, in natürlichen Pools zu schwimmen und die umliegende tropische Vegetation zu genießen.

Der Zoo de Guadeloupe in der Gemeinde Bouillante  ist ein Zoo, der sich auf einheimische Tiere spezialisiert hat. Hier kannst du eine Vielzahl von einheimischen Tierarten kennenlernen, darunter exotische Vögel, Reptilien und Insekten.

Eine reiche Vielfalt an Pflanzenarten bietet der Botanische Garten von Deshaies. In dem üppigen Garten wachsen tropische Blumen, Bäume und Palmen. Er ist besonders für Pflanzenliebhaber und Naturbegeisterte empfehlenswert. In einem separaten Artikel auf SilverTravellers findest du einen Erfahrungsbericht über unseren Besuch dieser wundervollen Parkanlage:

Guadeloupe – Ausflug in den Botanischen Garten Deshaies

An der Westküste der Insel Basse-Terre, zwei Kilometer nördlich von Deshaies, erstreckt sich der Strand von Grande Anse. Dieser wunderschöne, in eine grüne Umgebung eingebettete Strand mit goldenem Sand ist der längste auf Guadeloupe! Vorsicht ist wegen zahlreicher Strömungen und Wellengang geboten.

Grande-Terre

Grande-Terre ist für seine atemberaubenden Strände bekannt. Plage de la Caravelle in Sainte-Anne und Plage de la Datcha in Gosier sind nur einige der beliebten Strände, an denen du Sonne, Sand und Meer genießen kannst.

Viele karibische Inseln sind bekannt für ihren Rum. Besuche eine der Rum-Destillerien auf Grande-Terre, wie beispielsweise die Distillerie Damoiseau, um mehr über die Herstellung dieses karibischen Getränks zu erfahren.

Marie-Galante

Marie-Galante ist im Vergleich zu den belebten touristischen Zentren von Guadeloupe relativ ruhig und unberührt geblieben. Die größte Stadt auf der Insel ist Grand-Bourg, die auch über einen Fährhafen verfügt, der Marie-Galante mit Guadeloupe verbindet. In Grand-Bourg findest du bunte Häuser, einen lokalen Markt, kleine Restaurants und eine charmante Uferpromenade.

Marie-Galante wird oft als „Insel der hundert Windmühlen“ bezeichnet, da sie einst für ihre Zuckerproduktion bekannt war und diese Mühlen charakteristisch für die Landschaft waren. Heute sind einige der Windmühlen restauriert und dienen als historische Symbole. Die Insel hat auch wunderschöne, mitunter menschenleere Strände mit weißem Sand und türkisfarbenem Wasser, darunter der etwas abgelegene Plage de la Feuillère und Plage de la Petite Anse. Die Strände der Insel sind durch ein vorgelagertes Korallenriff geschützt.

Îles des Saintes

Die Îles des Saintes, auch als Les Saintes bekannt, sind eine Gruppe kleiner Inseln und Inselchen, die südlich von Guadeloupe in der Karibik liegen. Das Archipel verdankt seinen Namen Christoph Columbus, der es 1493 an Allerheiligen erreichte.

Die Îles des Saintes bestehen aus neun Hauptinseln, von denen Terre-de-Haut und Terre-de-Bas die größten und bekanntesten sind. Die Inseln sind von kristallklarem, türkisfarbenem Wasser umgeben und bieten einige der schönsten Strände der Karibik. Plage Pompierre auf Terre-de-Haut und Anse Crawen auf Terre-de-Bas sind Beispiele für traumhafte Strände mit feinem Sand und einer entspannten Atmosphäre. Lies auch meinen Erfahrungsbericht über einen Besuch des Plage Pompierre auf Terre-de-Haut während unserer Karibikkreuzfahrt.

Îles des Saints – Karibik wie aus dem Bilderbuch

Auf Terre-de-Haut befindet sich das Fort Napoléon, eine historische Festungsanlage, die während der französischen Kolonialzeit errichtet wurde und heute von einem exotischen Garten umgeben ist. Das Fort bietet nicht nur beeindruckende Aussichten auf die Umgebung, sondern beherbergt auch ein Museum, in dem du mehr über die Geschichte der Inseln und die Seefahrt erfahren kannst.

Aves

Der Vollständigkeit halber sei an dieser Stelle auch die 375 Meter lange und maximal 50 Meter breite Insel Aves erwähnt, ein felsiges, flaches Atoll, das nur wenige Meter über den Meeresspiegel hinausragt. Wie der Name schon sagt, ist Aves (von lateinisch „aves“ für Vögel) auch ein wichtiger Brut- und Rastplatz für verschiedene Vogelarten. Viele Meeresvögel nutzen die Insel als Nistplatz. Wegen ihrer isolierten Lage bietet die Insel ihnen einen geschützten Lebensraum.

Aufgrund ihrer strategischen Lage und der potenziellen Ressourcen in den umliegenden Gewässern gab es historisch gesehen verschiedene Ansprüche auf die Insel Aves. Sie wurde von Venezuela, den Niederlanden und den Vereinigten Staaten beansprucht. Venezuela betrachtet die Insel als Teil des Bundesstaates Nueva Esparta.

Dominica

Die Geschichte des heutigen Inselstaates ist geprägt von indigenen Völkern, europäischer Kolonialisierung, Sklaverei, Kampf um Unabhängigkeit und kultureller Vielfalt. Nach Jahrhunderten der Kolonialherrschaft erlangte Dominica 1978 die Unabhängigkeit von Großbritannien. Die Insel wurde ein unabhängiger Staat im Commonwealth.

Große Kreuzfahrtschiffe laufen die Inselhauptstadt Roseau an, während kleinere auch den Cabrits Cruise Ship Port nutzen können.

Der Internationale Flughafen Douglas-Charles liegt 30 Kilometer nordöstllich von Roseau.

Dominica ist anfällig für Naturkatastrophen wie Hurrikane und Erdbeben aufgrund ihrer Lage im Karibischen Meer. Insbesondere der Hurrikan Maria im Jahr 2017 verursachte erhebliche Zerstörungen. Die vulkanische Insel beherbergt sogar einen der weltweit größten Unterwasservulkane, den Morne Trois Pitons. Dieser Vulkan ist auch Teil des UNESCO-Weltnaturerbes und hat eine einzigartige geologische Formation geschaffen. Im Morne-Trois-Pitons-Nationalpark finden sich Thermalquellen, Kraterseen, seltene Pflanzenarten und einzigartige Tierarten.

Bei Wanderungen können Naturattraktionen wie der Trafalgar Wasserfall im Süden der karibischen Insel, der Boiling Lake (die zweitgrößte Thermalquelle der Welt, Hineinsteigen aus Sicherheitsgründen verboten), und die Middleham Falls besucht werden.

Die Gewässer um Dominica sind ein ideales Ziel für Whale-Watching. Hier haben Besucher die Möglichkeit, Wale wie Pottwale und Delfine in ihrer natürlichen Umgebung zu sehen.

Martinique

Martinique ist ein voll integrierter Teil Frankreichs und damit Teil der Europäischen Union. Es hat einen speziellen Status als Überseeregion, was bedeutet, dass dort weitgehend die französischen Gesetze, Institutionen Anwendung finden und der Euro als Währung gilt.

Die Kultur Martiniques ist eine einzigartige Mischung aus französischem Erbe und afrikanischer, karibischer und indigener Einflüsse. Die Amtssprache ist Französisch, aber viele Einwohner sprechen auch Martinique-Kreolisch, eine kreolische Sprache mit starken französischen Wurzeln.

Große Kreuzfahrtschiffe laufen den Hafen Fort-de-France an, kleinere können auch Le Marin, Les Anses-d’Arlet, Les Trois-Îlets und Saint-Pierre besuchen.

Wie die meisten Inseln der Antillen ist auch Martinique vulkanischen Ursprungs. Der Mont Pelée ist eines der bekanntesten Wahrzeichen der Insel. Sein Ausbruch im Jahr 1902 gilt als einer der verheerendsten Vulkanausbrüche des 20. Jahrhunderts und führte zur Zerstörung der Stadt Saint-Pierre. Das Musée Volcanologique de Franck Perret in Saint-Pierre gibt einen Einblick in das verheerende Ereignis und zeigt u.a. Gegenstände, die aus den Trümmern geborgen wurden.

Heute führen mehrere Wanderwege auf den Mont Pelée hinauf. Obwohl der Aufstieg anspruchsvoll sein kann, bietet er atemberaubende Ausblicke auf die umliegende Landschaft.

Der botanische Garten Jardin de Balata in der Nähe der Hauptstadt Fort-de-France  zeigt eine Vielzahl von exotischen Pflanzen, darunter Orchideen, Palmen und tropische Blumen. Ein hängender Baumwipfelpfad bietet eine einzigartige Perspektive auf die Pflanzenwelt.

Wusstest du, dass es auf Martinique eine kleinere Version der berühmten Pariser Basilika Sacré-Cœur gibt? Die katholische Kirche Sacré-Cœur de Balata wenige Kilometer entfernt von Fort-de-France gleicht exakt dem Vorbild in Frankreichs Hauptstadt.

Das historische Anwesen Habitation Clément (südlich von Le François) war einst eine Rumdestillerie und Plantage. Heute können Besucher die alten Gebäude erkunden, Kunstausstellungen besichtigen und natürlich den berühmten Rum von Martinique probieren.

Das Musées de la Pagerie befindet sich auf dem Gelände der ehemaligen Plantage La Pagerie, wo Napoleon Bonaparte’s erste Ehefrau, Josephine de Beauharnais, aufgewachsen ist. Das Museum bietet Einblicke in die Geschichte der Insel und das Leben von Josephine.

Martinique verfügt über eine Fülle wunderschöner Strände. Einer der bekanntesten und malerischsten auf Martinique ist Les Salines bei Sainte-Anne im Süden – weiß und feinsandig  Der Anse Ceron im Nordwesten der Karibikinsel ist ein schwarzer Vulkanstrand.

St. Lucia

St. Lucia wurde von verschiedenen europäischen Mächten im Laufe der Geschichte beansprucht, darunter die Franzosen und die Briten. Die Insel wechselte mehrmals den Besitzer, bevor sie schließlich 1979 die Unabhängigkeit von Großbritannien erlangte. Die Bevölkerung ist vielfältig und spricht hauptsächlich Englisch, aber auch Kreolisch und Französisch sind verbreitet. Castries, die Hauptstadt des karibischen Staates, verfügt über einen Naturhafen. Kleinere Kreuzfahrtschiffe ankern gern vor auch vor Pigeon Island.

Das vulkanische Eiland besitzt eine abwechslungsreiche Landschaft, die von Bergketten, Regenwäldern, fruchtbaren Tälern bis hin zu weißen Sandstränden reicht. Die markantesten Punkte und das Wahrzeichen der Insel sind die Pitons, zwei majestätische vulkanische Kegel, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören.

Der Pigeon Island National Park bietet Wanderwege, Strände und faszinierende Ruinen aus der Zeit, als St. Lucia zwischen den Briten und den Franzosen umkämpft war. Der Park bietet auch großartige Aussichtspunkte und Möglichkeiten zum Schnorcheln.

St. Lucia ist vulkanisch aktiv, und die Sulphur Springs sind eine der wenigen Orte auf der Welt, an denen man warme Schwefelquellen und blubbernde Schlammtöpfe erleben kann. In der Nähe befindet sich der Diamond Falls Botanical Garden, der eine beeindruckende Vielfalt an Pflanzen und eine beeindruckende Wasserfallkulisse bietet.

Mehrere beeindruckende Wasserfälle hält die Insel für Besucher bereit. Hier sind einige davon:

  • Der Diamond Falls bei Soufrière ( 43 km Entfernung von Castries) ist einer der beliebtesten Wasserfälle auf St. Lucia. Das Wasser fließt über farbenfrohe Mineralien, was dem Wasserfall eine beeindruckende Farbgebung verleiht. Der Garten selbst ist auch ein wunderschöner Ort mit einer vielfältigen Pflanzenvielfalt.
  • Der Toraille Waterfall liegt in der Nähe von Soufrière und stürzt aus einer Höhe von etwa 15 Metern in ein natürliches Becken. Besucher können hinter den Wasserfall gehen und in dem erfrischenden Pool schwimmen.
  • La Tille Waterfall and Botanical Garden befindet sich an der Ostküste bei Micaud ( 43 km Entfernung von Castries) und liegt in einem malerischen und ruhigen Park mit regenwaldähnlicher Atmosphäre.

Einen Erfahrungsbericht über unseren Ausflug zum La Tille Wasserfall findest du ebenfalls auf SilverTravellers:

St. Lucia – Highlights der Insel und Ausflug zum Latille Wasserfall

St. Lucia hat eine Fülle von schönen Stränden. Reduit Beach in Rodney Bay ist einer der beliebtesten, aber es gibt auch abgelegenere Strände wie Anse Chastanet in der Nähe der Stadt Soufriere, die perfekt zum Entspannen, Sonnenbaden und Wassersport sind.

Der Tet Paul Nature Trail ist ein beliebter Wanderweg auf St. Lucia, der Besuchern die Möglichkeit bietet, die natürliche Schönheit der Insel zu erkunden und atemberaubende Ausblicke auf die Umgebung zu genießen. Der Wanderweg befindet sich in der Nähe von Soufrière und bietet eine entspannte Möglichkeit, die Kultur, die Pflanzenwelt und die Landschaft von St. Lucia zu erleben. Der Trail ist relativ kurz und einfach zu begehen, daher eignet er sich für Besucher aller Fitnesslevels. Die gesamte Strecke ist etwa 1,6 Kilometer lang und dauert normalerweise ungefähr 45 Minuten bis zu einer Stunde.

Wer durch die Baumwipfel des Regenwaldes gleiten möchte, kann dies in einer Gondel sitzend oder auch an einer ZIP-Line tun. Die Firma Rainforest Adventure bietet ca. 30 Minuten von Castries entfernt verschiedene Touren an.

St. Vincent

St. Vincent und die Grenadinen (SVG) ist ein unabhängiger Inselstaat in der Karibik. Er besteht aus der Hauptinsel St. Vincent und einer Gruppe von kleineren Inseln und Inselchen, die als Grenadinen bekannt sind. Die Hauptstadt des Landes ist Kingstown. SVG ist für seine atemberaubenden Strände, Korallenriffe, klaren Gewässer und eine reiche maritime Umgebung bekannt.

Die Insel St. Vincent ist vulkanischen Ursprungs und beherbergt den aktiven Vulkan La Soufrière. Dieser Vulkan ist eine bemerkenswerte geologische Sehenswürdigkeit und hat in der Vergangenheit mehrere Ausbrüche erlebt. Im April 2021 ereignete sich der jüngste Ausbruch des La Soufrière mit erheblichen Auswirkungen auf die Insel. Er führte zu Evakuierungen, Aschewolken und anderen Gefahren für die lokale Bevölkerung. Die Aschewolke stieg auf Tausende von Metern in die Luft und breitete sich über die Insel und weite Teile des umliegenden Karibikraums aus. Dies führte zu erheblichen Beeinträchtigungen des Luftverkehrs und beeinflusste sogar den Flugverkehr in den USA und Teilen von Südamerika. Die Asche setzte sich auf Gebäuden, Straßen und landwirtschaftlichen Flächen ab und beeinträchtigte die Sichtverhältnisse erheblich.

Seit Februar 2023 können wieder Vulkanwanderungen von Georgetown aus durchgeführt werden.  Die Umgebung des Vulkans ist von Kraterseen, dampfenden Fumarolen und einer reichen vulkanischen Landschaft geprägt.

Der Vermont Nature Trail liegt im Nordwesten von St. Vincent und ist etwa 14 Kilometer von der Hauptstadt Kingstown entfernt. Der anspruchsvolle Weg führt durch dichten Regenwald, vorbei an üppigen Pflanzen, exotischen Blumen, farbenfrohen Vögeln und anderen Tieren. Die Atmosphäre ist dicht und feucht, wie es typisch für tropische Regenwälder ist.

Zu den Dark View Falls bei Chateaubelair (ca. 38 Kilometer von Kingstown entfernt) führt eine kurze und einfache Wanderung durch den Regenwald und über den Richmond River, entweder über eine Bambusbrücke oder eine herkömmliche Brücke. Der spektakuläre Wasserfall stürzt in zwei Kaskaden über felsige Klippen in ein natürliches Becken.

Der Botanische Garten am nördlichen Stadtrand von Kingstown ist einer der ältesten botanischen Gärten der westlichen Hemisphäre (gegründet 1765) und bietet Besuchern die Möglichkeit, eine beeindruckende Vielfalt an Pflanzenarten aus der Region sowie den seltenen St. Vincent Papagei (Amazona guildingii) zu erleben.

St. Vincent ist für viele Besucher Ausgangspunkt für die Erkundung der umliegenden Grenadineninseln. Diese Inselgruppe bietet einige der schönsten Strände und Resorts der Karibik, darunter Mustique, Bequia und Mayreau.

Grenadinen

Zu den Grenadinen zählen 9 bewohnte karibische Inseln, die wohl bekanntesten sind Bequia, Mayreau und Mustique. Die Inseln sind mit Fähren untereinander verbunden.

Bequia

Bequia ist die größte Insel im Archipel der Grenadinen und erstreckt sich über eine Fläche von etwa 18 Quadratkilometern. Sie ist mit einer Fähre von St. Vincent aus erreichbar.

Die Hauptstadt und der Hauptanlaufpunkt für Touristen ist Port Elizabeth in der Admiralty Bay mit einer kleinen Uferpromenade, Geschäften, Restaurants, einem Markt und der ruhigen Atmosphäre eines karibischen Dorfes.

Die Strände von Bequia – Princess Margaret Beach, Lower Bay Beach und Friendship Bay – sind typisch karibisch und bieten Möglichkeiten zum Schwimmen, Sonnenbaden und Wassersport.

Am nördlichen Ende der Admiralty Bay befindet sich die Ruine von Fort Hamilton. Dort ist zugleich in sehr schöner Aussichtspunkt mit Blick über die gesamte Bucht.

Beliebtes touristisches Ausflugsziel ist das Old Hegg Turtle Sanctuary in der Park Bay. Die Einrichtung widmet sich dem Schutz und der Erhaltung von Meeresschildkröten, insbesondere der gefährdeten Suppenschildkröte (Hawksbill Turtle)

Du findest auf SilverTravellers einen Erfahrungsbericht über eine Inselrundfahrt auf Bequia.

Bequia – Karibik ohne Massentourismus

Mayreau

Mayreau ist mit einer Fläche von etwa 3,5 Quadratkilometern die kleinste bewohnte Insel (ca. 300 Einwohner) der Grenadinen. Sie liegt südlich von St. Vincent und ist umgeben von klarem türkisfarbenem Wasser. Saline Bay ist der Hauptankunftsort für Boote und Fähren, die Besucher auf die Insel bringen. Hier gibt es einen Sandstrand und einige Einrichtungen für Reisende.

Die Strände von Mayreau sind ruhig und idyllisch, die beliebtesten sind Salt Whistle Bay und Saline Bay.

Grenada

Die Geschichte Grenadas ist von verschiedenen kolonialen Einflüssen geprägt. Die Insel wurde zuerst von den Spaniern, später von den Franzosen und schließlich von den Briten erobert. Die Mischung aus indigenen, afrikanischen, europäischen und karibischen Einflüssen spiegelt sich in der Kultur, der Sprache und der Küche Grenadas wider.

Grenada wird oft als Gewürzinsel bezeichnet, da sie eine bedeutende Rolle in der Produktion von Gewürzen wie Muskatnuss, Zimt, Nelken und Ingwer spielt. Die Insel ist einer der größten Produzenten von Muskatnuss und Muskatblüte weltweit. Beliebte Ausflugsziele sind die Gewürzplantagen und –fabriken, beispielsweise die Muskatnussfabrik in Gouyave. Besucher erfahren, wie Gewürze wie Muskatnuss, Zimt und Nelken angebaut, geerntet und verarbeitet werden.

Der Grand Etang National Park bietet eine malerische Umgebung für Wanderungen und Naturbeobachtungen. Hier befindet sich der gleichnamige Kratersee Grand Etang sowie die Seven Sisters Falls, Wasserfälle über mehrere Kaskaden.

Wie viele karibische Inseln punktet Grenada mit traumhaften Stränden mit feinem weißen Sand und kristallklarem Wasser. Sehr beliebt ist der Grand Anse Beach, der vom Hafen aus in wenigen Minuten per Wassertaxi erreicht wird.

Der Morne Rouge Beach befindet sich ebenfalls an der Südwestküste Grenadas, ca. 20 Minuten Fußweg vom Grand Anse Beach entfernt. Beide trennt nur eine Halbinsel. Die Küste ist hier von einer dichten und üppigen Vegetation gesäumt.

Auch der Kakaoanbau spielt eine große Rolle auf Grenada. Bei dem Besuch einer Kakao-Plantage erfahren die Gäste, wie die Kakaofrüchte geerntet und verarbeitet werden, beispielsweise der Diamond Chocolate Factory im Nordwesten von Grenada.

Barbados

Die Insel wurde 1627 von den Briten kolonisiert und war ein Zentrum des Zuckerrübenanbaus und der Sklaverei. Die Spuren dieser Vergangenheit sind noch heute in der Kultur und den historischen Stätten der Insel sichtbar. Barbados ist heute ein souveräner Staat und untersteht nicht mehr der britischen Krone – bleibt jedoch ein Mitglied des Commonwealth of Nations.

Historische Stätten künden von der reichen Geschichte des Eilands. Das Garrison Historic Area liegt in Bridgetown am südlichen Ende der Carlisle Bay und ist ein Stadtteil mit einer Reihe historischer Gebäude. Die Bay Street verläuft durch das historische Gebiet, und die meisten Sehenswürdigkeiten befinden sich entlang der Garrison Rd.

Das Historische Bridgetown und seine Garnison zählt heute zum UNESCO-Weltkulturerbe und ist ein herausragendes Beispiel britischer Kolonialarchitektur, bestehend aus einer gut erhaltenen Altstadt sowie einer Militärgarnison aus dem 17. bis 19. Jahrhundert. Dort befindet sich auch das George Washington House, wo der spätere erste Präsident der USA als junger Mann kurzzeitig lebte.

Da Barbados für seine Rum-Produktion bekannt ist, empfiehlt sich der Besuch einer Rum-Destillerie, wie zum Beispiel die Mount Gay Rum Distillery oder die Foursquare Rum Distillery, um mehr über die Herstellung und Geschichte des Rums zu erfahren.

Erkunde die üppigen botanischen Gärten der Insel, wie den Hunte’s Garden oder den Andromeda Botanic Gardens mit unzähligen Schmetterlingen und Kolibris. Diese Gärten bieten eine beeindruckende Vielfalt an Pflanzenarten aus der Region und der ganzen Welt.

Harrison’s Cave ist eine beeindruckende Tropfsteinhöhle. Sie bietet eine faszinierende unterirdische Landschaft mit atemberaubenden Stalaktiten, Stalagmiten, unterirdischen Bächen, Seen und Wasserfällen. Besucher fahren in einer Touristenbahn durch die Höhle.

Sehr beliebt bei Touristen ist das Schnorcheln mit Schildkröten. Es gibt mehrere Orte, an denen eine gute Chance besteht, die Tiere hautnah im klaren Wasser zu erleben. In der Carlisle Bay kommen die Schildkröten oft nah ans Ufer, was es relativ einfach macht, sie während des Schnorchelns zu beobachten. Es gibt viele Touren und Anbieter, die Schnorchelausflüge in Carlisle Bay anbieten, bei denen du Schildkröten begegnen könntest. Natürlich geht das auch auf eigene Faust vom Strand aus. Einfach darauf achten, wo die Ausflugsboote ankern, von den Booten aus werden die Schildkröten oft angefüttert. Wichtig ist es, sich an die örtlichen Gegebenheiten zu halten und die Tiere respektvoll zu behandeln. Halte einen respektvollen Abstand, berühre sie nicht und vermeide laute Geräusche.

Barbados – Schnorcheln mit Schildkröten und Beobachten von Kolibris

Beende deinen Tag mit einem atemberaubenden Sonnenuntergang an einem der malerischen Strände an der Westküste von Barbados. Die warmen Farben des Himmels über dem ruhigen Wasser sind ein unvergesslicher Anblick.

karibische Inseln
Karibische Inseln sind berühmt für fantastische Sonnenuntergänge

 

1 Kommentar zu „30 karibische Inseln über dem Winde – Kleine Antillen“

  1. Christiane Barthels

    Hallo Cornelia, was ein Mammutwerk mit all den Inseln. Klasse mal so eine Übersicht zu haben. Gerade von den kleinen Inseln habe ich bisher wenig gekannt. Sehr reizvoll. Komme ich sicher drauf zurück bei Gelenheit. Danke fürs teilen.
    LG Christiane von ein zweiter Blick

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