Guadeloupe – ein Stück Europa in der Karibik

Der Botanische Garten von Deshaies - ein Blütenmeer mit Kolibris und bunten Papageien

Unsere nächste Station ist Guadeloupe – ein französisches Übersee-Département und damit Bestandteil der EU. Uns erwartet also wieder der gewohnte Rechtsverkehr und als Zahlungsmittel gilt der Euro.

Die Seabourn Spirit steuert auf ihrer Route an Stelle der großen und bekannten Häfen der Karibik, in denen meist ein oder mehrere Kreuzfahrtschiffe liegen, kleine Buchten und Yachthäfen an. So liegen wir heute auch nicht in Point-a-Pitre, sondern der Kapitän lässt vor Deshaies ankern. Deshaies ist ein kleiner Ort mit einem schönen Yachthafen im Norden von Basse-Terre. Außer unserer Spirit ankert hier auch bereits die Star Clipper.

Star Clipper vor Deshaies

 

Wir frühstücken ganz in Ruhe und setzen dann mit dem Tenderboot über.  Ein Fischerboot, voll beladen mit Kästen für den Hummerfang, verlässt gerade den Hafen.

An Land halten wir Ausschau nach einem Taxi – wir möchten zum Botanischen Garten. Auf Guadeloupe gibt es eine vielfältige und farbenfrohe Pflanzenwelt. Der fruchtbare Vulkanboden, die Sonne und das feuchte Klima sorgen dafür, dass hier viele unterschiedliche tropische Pflanzen anzutreffen sind.

Die Strecke vom Hafen Deshaies bis zum Botanischen Garten ist nicht weit, wir sind mit dem Taxi nur ca. 5 Minuten unterwegs. Aber es geht stetig bergauf, zu Fuß wäre das bei der Hitze recht anstrengend. So setzt uns der Fahrer direkt vor dem Eingang ab und wir werden dann später bergab den Weg zurück zum Hafen zu Fuß gehen.

Wir folgen dem ausgeschilderten Rundweg und starten an einem großen Seerosenteich, der eine Unmenge an Koi-Karpfen beherbergt.

Weiter geht es dann durch eine Voliere mit vielen kleinen Regenbogenloris. Hier halten wir uns eine ganze Weile auf, die kleinen Papageien sind allerliebst und posieren quasi für unsere Kameras.

Der Rundweg führt durch einen farbenprächtigen Garten mit Hibiskus, Flamboyant, Bougainvillea, Orchideen, Ingwerartigen und vielem mehr. Alle möglichen Arten von tropischen Pflanzen befinden sich auf einem 7 Hektar großen Areal. Überall blüht es in den schönsten Farben und Formen.

Und das schönste ist: viele Blüten werden von Kolibris umschwirrt. Die kleinen Flugkünstler zu beobachten, wie sie von Blüte zu Blüte fliegen, ist einfach fantastisch. Eine ganze Weile verbringen wir damit, ihnen einfach nur zuzuschauen und mit dem Versuch, sie dabei zu fotografieren. Einige Kolibris tun uns auch den Gefallen, einen Moment ganz ruhig auf einem Ast sitzen zu bleiben.

Bei den Kolibris vergeht die Zeit wie im Fluge. Auch hier verweilen wir wieder recht lange – zum Glück hatten wir daran gedacht, ausreichend Wasser und Sonnenschutz mitzunehmen. Letztlich reißen wir uns aber doch los und spazieren auf dem Rundweg weiter.

 

 

Große beeindruckende Bäume mit riesigem Luftwurzel-Geflecht, hohes Farnkraut und Bambus säumen den Weg. So können unsere mühsam in Blumentöpfen kultivierten Zimmerpflanzen also auch aussehen …

Der Weg führt zunächst an der Steilküste entlang und gibt immer wieder malerische Ausblicke auf das Meer frei. Im weiteren Verlauf gelangen wir an einen künstlich angelegten Wasserfall. In dem Teich davor sind Flamingos zu sehen.

Wir sind mehr als drei Stunden im Park unterwegs und so langsam macht uns doch die Hitze zu schaffen. Den Kakteengarten durchqueren wir nur noch zügig und verlassen dann den Botanischen Garten, um wieder zurück zum Hafen und zu unserem Schiff zu gehen.  weiterlesen ….


Informationen zum Schiff: Seabourn Spirit – Legerer Luxus in Perfektion

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