Bananen grillen – einfach und genial als BBQ Dessert

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Sommerzeit ist Grillzeit – dabei kommen längst nicht mehr nur Bratwurst, Steak oder Fisch auf den Grillrost. Auch leckere Desserts lassen sich auf dem Grill zaubern, das gelingt mit unterschiedlichen Früchten. Wie wäre es denn mal mit gegrillter Banane? Bananen grillen ist total einfach und das Ergebnis ist ein wirklich geniales Dessert.

Wissenswertes über Bananen

Wusstest du, dass die Banane botanisch gesehen eine Beere ist? Das hängt mit der wissenschaftlichen Klassifizierung der Beeren zusammen – eine Beere ist dadurch gekennzeichnet, dass zahlreiche Samen von Fruchtfleisch umgeben sind. Allerdings enthalten die bei uns im Supermarkt meist erhältlichen Bananen keine Samen, aus denen man neue Pflanzen ziehen könnte. Diese kultivierten Bananenarten wurden über viele Jahre hinweg so für uns Konsumenten gezüchtet.

Und die Fun Facts gehen noch weiter: der Bananenbaum ist kein Baum – sondern eine Staude. Diese Staude trägt nur einmal in ihrem Leben Früchte und stirbt anschließend ab.

Bevor die Bananenpflanze abstirbt, bildet sie Schösslinge, die sich wieder zu großen Stauden entwickeln. Die Kulturbanane wird also nur durch Teilung vermehrt. Nur Wildbananen, die Vorfahren der angebauten Bananen, bilden Samen aus. Die Wildbananen würden aber vermutlich nicht unserem Geschmack entsprechen.

Kommen wir zu den Inhaltsstoffen – ist so eine Banane gesund? Nun, ich würde diese Frage mit einem klaren „jein“ beantworten.

Einerseits ist die Banane eine wahre Kalorienbombe – 100 Gramm der süßen Frucht bringen es auf ca. 90 kcal. Außerdem hat sie einen hohen Stärkegehalt, der sich während des Reifeprozesses in Zucker verwandelt. Eine reife Banane beinhaltet ca. 17-20 Gramm Zucker auf 100 Gramm Fruchtfleisch.

Aber daneben hat sie die Eigenschaft, leicht verdaulich zu sein. Bananen enthalten viel Vitamin B6 und Folsäure, sowie Kalium und Magnesium.

Dass Bananen auf Grund ihres Serotonin-Gehaltes glücklich machen, stimmt leider nicht – das in den Früchten enthaltene Serotonin wird vom Körper nicht ins Gehirn transportiert, das verhindert die sogenannte Blut-Hirn-Schranke.

Nützliche Tipps für den Kauf und die Lagerung von Bananen

Wenn du die Bananen zeitnah nach dem Einkauf verzehren möchtest, dann solltest du zu gelben, reifen Früchten greifen. Bananen im unreifen Zustand sind an der grünen Schale erkennbar. Die Früchte reifen auch nach der Ernte nach – das hat den Vorteil, dass du grüne Früchte zu Hause durchaus auch einige Tage lagern kannst.

Der Übergang von unreif-grün nach reif-gelb bis hin zu überreif-matschig-braun verläuft mitunter sehr schnell, daher ist Fingerspitzengefühl im Umgang mit der leckeren Frucht gefragt.

Für die Lagerung empfiehlt sich ein luftiger, kühler und trockener Platz. Idealerweise solltest du die Früchte hängend lagern (an einem Haken aufhängen), um Druckstellen zu vermeiden. Bananen lieben keine „gemischte“ Lagerung gemeinsam mit anderen Früchten, ihr Reifeprozess wird beispielsweise durch das bei Äpfeln austretende natürliche Ethen beschleunigt.

Ein guter Tipp ist es außerdem, den Stielansatz der Bananen für die Lagerung möglichst luftdicht mit Frischhaltefolie zu umwickeln. Das verlangsamt den Reifeprozess und verlängert die Haltbarkeit.

Im Kühlschrank sollten sie – wenn überhaupt – nur im reifen Zustand und nur kurzzeitig aufbewahrt werden. Bei Kühlschranktemperaturen reifen sie nicht nach, sondern werden eher braun.

Resteverwertung

Bei allen diesen guten Tipps geschieht es aber dennoch mitunter: die Bananen werden überreif. In diesem Fall musst du sie aber dennoch nicht wegwerfen, sondern kannst sie immer noch zum Kochen oder Backen verwenden. Klassische Resteverwertung von überreifen Bananen ist das Bananenbrot.  Oder wie wäre es mit einer Bananen-Fruchtsoße zum Eis? Einfach die Bananen pürieren und ein wenig Milch hinzugeben. Mit mehr Milch wird es ein leckerer Bananen-Milchshake.

Wenn du die überreifen Bananen nicht sofort verwerten möchtest, dann kannst du sie auch sehr gut einfrieren. Dazu in Scheiben schneiden, in einen Gefrierbeutel geben und einfrieren. Diese tiefgekühlten Bananenscheiben kannst du später ebenfalls zum Kochen oder Backen verwenden. Oder du machst daraus ein leckeres Bananeneis – Yummy!

Last but not least: natürlich kannst du die reifen Bananen grillen. Und das ist wirklich sehr lecker!

Eine unschlagbare Kombination: Bananen mit Kinderschokolade

Ich habe bisher mit unterschiedlichen Zutaten versucht, die Bananen zu grillen – mein absoluter Favorit ist jedoch nach wie vor die klassische Variante mit einem Riegel Kinderschokolade. Diese hat die Eigenschaft, recht leicht zu schmelzen. Dabei wird sie wunderbar cremig und bildet keine Klumpen. Wenn du jetzt also beim nächsten BBQ-Abend auch Bananen grillen möchtest – hier habe ich das Rezept:

Bananen grillen
Bananen grillen – die Zutaten

Bananen grillen - Grilldessert mit Kinderschokolade

Das perfekte Grill-Dessert – Bananen grillen ist total einfach und das Ergebnis ist ein wirklich geniales Dessert.
Vorbereitungszeit5 Min.
Zubereitungszeit15 Min.
Arbeitszeit20 Min.
Gericht: Beilage, Kleinigkeit, Nachspeise
Land & Region: Deutschland
Keyword: Grillen, Sommer, Süßspeisen
Portionen: 4
Kalorien: 180kcal

Equipment

  • Küchenmesser
  • Schneidebrett
  • Grillschale (beim Holzkohlegrill)
  • Grill

Zutaten

  • 4 Stück Bananen reif
  • 4 Riegel Kinderschokolade kalt, aus dem Kühlschrank

Zubereitung

  • Bananen mit der flachsten Seite nach unten auf das Schneidbrett legen und auf der Oberseite längs ungefähr einen halben Zentimeter tief einschneiden.
  • Die Kinderschokolade in Stücke zerteilen und diese Stücke dann entlang der Einschnittstelle in die Banane stecken. Das geht besser, wenn die Kinderschokolade kalt und damit fest ist.
  • Die vorbereiteten Bananen auf den Grill legen und für ca.10-15 Minuten (je nach Resthitze) grillen. Die Bananenschale wird dabei schwarz und das Fruchtfleisch der Banane weich und süß. Die Kinderschokolade schmilzt.
    Aufpassen, dass die Bananen nicht anbrennen. Für das Zubereiten auf einem Holzkohlegrill empfiehlt sich die Verwendung einer Grillschale – dann lassen sich die Bananen nach dem Grillen einfacherservieren.
  • Die Grillbananen können pur oder beispielsweise mit einer Kugel Vanille-Eis serviert werden und werden dann direkt aus der Bananenschale gelöffelt – soooo lecker!

Bananen grillen – welche Empfehlungen hast du?

Hast du auch schon einmal Bananen gegrillt? Welches Zutaten hast du verwendet und wie hat es dir geschmeckt? Teile deine Erfahrungen gern im Kommentarbereich direkt unter diesem Beitrag!

Bananen grillen
Bananen grillen – sooo lecker!

Weitere Rezepte für den Grillabend

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2 Kommentare
  1. Anna G.

    Es gibt ein weiteres, sehr schmackhaftes Rezept, um überreife – also gänzlich braune – Bananen als Dessert beim Grillen zuzubereiten.
    Folgende Zutaten werden benötigt:
    Pro Person eine braune Banane, frisch gemahlener, schwarzer Pfeffer, Zucker und 54%igen Rum.

    Man legt die Bananen auf den Grill und zwar so lange, bis der Fruchtsaft austritt.
    Danach legt man sie auf den Teller und schneidet sie mit einem scharfen Küchenmesser längs auf, zieht anschließend Schale und Fruchtfleisch auseinander.
    Nun streut man (sparsam) den Pfeffer in die entstandene Öffnung, ebenso den Zucker.
    Danach wird der Rum in die Bananenspalte gegossen (nicht zu wenig).
    Abschließend wird das Ganze angezündet. Der Rum, bzw. der Alkohol verbrennt, wodurch der Zucker teilweise karamellisiert.
    Sieht besonders schön aus, wenn es dunkel ist.
    Nach einiger Zeit erlöschen die Flammen und das Dessert ist fertig.

    1. Cornelia

      Hallo Anna, das kenne ich tatsächlich noch nicht – muss ich direkt demnächst mal ausprobieren! Danke für den Tipp! LG Cornelia

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