Sächsische Weinstraße – 2 Tage Landidylle und Genuss pur

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Kennst Du die Sächsische Weinstraße ? Sie befindet sich im Sächsischen Elbland und erstreckt sich von Diesbar-Seußlitz bis nach Pirna. Seit über 850 Jahren wird dort Wein angebaut. Ich habe das Sächsische Elbland zwar im Herbst, aber dennoch bei bestem Sommerwetter besucht. Strahlender Sonnenschein hat direkt ein nahezu südländisches Flair im Elbtal aufkommen lassen und uns während der Erkundungen begleitet.

Elberadweg Sächsische Weinstrasse Landidylle Genuss

Hotel Moritz an der Elbe

Basisstation für unsere Erkundungen im idyllischen Elbland ist das Landidyll-Hotel Moritz an der Elbe. Es ist inhabergeführt und in der 4. Generation im Familienbesitz. Die Schwestern Karin Großmann und Carola Donner haben aus dem ehemaligen Bauernhof ihrer Großeltern ein gemütliches Hotel in einzigartiger Lage erschaffen. Inzwischen ist mit Michael Sauer, dem Sohn von Carola Donner, auch die nächste Generation im Familienbetrieb aktiv.

Elberadweg Sächsische Weinstrasse Landidylle Hotel Moritz Elbe

Der ehemalige Bauernhof wurde ergänzt um einen Neubau, in dem sich die 36 Zimmer befinden. Vom hoteleigenen Parkplatz direkt vor der Hofeinfahrt sind es nur wenige Schritte bis zum Hoteleingang. Dieser befindet sich im malerischen Innenhof. Ich bin begeistert von den mit wildem Wein bewachsenen Mauern und der wundervollen herbstlichen Atmosphäre.

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Idyllische Lage am Elbdeich

Das Besondere offenbart sich allerdings auf der anderen Seite des Hotelgebäudes. Durch das Restaurant gelange ich auf die Terrasse und in einen idyllisch gelegenen Biergarten. Direkt hinter dem Hotel erstrecken sich große Elbwiesen, die vom Elbdeich begrenzt werden. Auf diesem verläuft der Elberadweg, auf dem ich theoretisch von meiner Heimatstadt bis zum Hotel Moritz hätte anreisen können. Theoretisch. Praktisch bevorzuge ich persönlich dann doch die Anreise mit dem Auto. Aber dennoch – der Elberadweg lockt viele Radwanderer, die natürlich im Hotel Moritz herzlich willkommen sind.

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Mein Zimmer im Hotel Moritz

Einen sehr schönen Ausblick über die Elbwiesen habe ich von meinem Zimmer aus. Es ist nur ein kurzer Aufenthalt und ich werde nur eine Nacht hier verbringen, aber das Zimmer ist – wie das gesamte Hotel – dazu geeignet, sich auch für mehrere Tage hier wohl zu fühlen. Das entspannte Ambiente gefällt mir und das Zimmer hat alles, was ich benötige. Ganz wichtig: auch WLAN steht zur Verfügung.

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Ein kulinarischer Weinabend im Hotel Moritz

Wir befinden uns hier im Elbland, ganz in der Nähe verläuft die Sächsische Weinstraße. Was liegt da näher, als bei einem guten Essen den einen oder anderen edlen Tropfen zu genießen? Ein kulinarischer Weinabend erwartet uns, bei dem wir verschiedene regionale Weine – unter anderem natürlich auch den berühmten Goldriesling – verkosten. Die Weine stammen vom Weingut Jan Ulrich (und nein, das ist nicht der ehemalig Radrennfahrer). Mein ganz persönlicher Favorit ist der 2017er Kerner.

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Die ehemalige Sächsische Weinkönigin aus dem Jahr 1999/2000, Bärbel Schurr, führt uns durch den Abend. Die ausgebildete Sommeliere hat passend zum wundervollen Menü die Weine ausgewählt. Diese stellt sie mit Fachkenntnis und Kurzweil begleitend zu Kürbis-Kokos-Ingwerschaumsüppchen, Saiblingfilet und Karamelisierten Äpfeln mit Vanilleeis vor.

Ausflüge auf dem Elberadweg

Wenn es neben der idyllischen Lage, dem gemütlichen Hotel und der guten Küche noch einen weiteren Grund für einen Kurztrip nach Moritz braucht, dann wären da noch diverse Ausflugsziele, die in der näheren Umgebung locken. Wir haben einige erkundet und waren sowohl mit dem Auto, als auch mit dem Fahrrad in der Region unterwegs. Ja, ich bin tatsächlich auf’s Fahrrad gestiegen. Wenn der Elberadweg doch direkt an der Haustür entlang führt …

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Diesbar-Seußlitz – hier beginnt die sächsische Weinstraße

Von diesem Ort hatte ich vorher noch nie etwas gehört – dabei zeigt er sich bei näherer Betrachtung tatsächlich als wahre Perle. Ein Barockschloss gibt es hier, mit Schlosskirche und einem zauberhaften parkähnlichen Garten.

Aber nicht nur wegen Schloss und Schlosspark sind wir hier – Diesbar-Seußlitz ist als eines der Elbweindörfer der Beginn der bereits schon erwähnten Route. Die Sächsische Weinstraße beginnt hier. Und natürlich werden wir hier auch einen edlen Tropfen genießen. Später, im Weinberg – so ist es zumindest geplant. Wie das so ist: manchmal kommt es dann doch ganz anders.

Sächsische Weinstraße – zu Gast bei einer ehemaligen Weinkönigin

Ein Oldtimerbus, der in Diesbar-Seußlitz vor einem Weinberg auf einer großen Wiese steht, zieht sofort unsere Aufmerksamkeit auf sich. Während wir den Bus bewundern und ihn fotografieren, wird die Besitzerin auf unsere Gruppe aufmerksam. Im Gespräch stellt sich heraus, dass mit Katharina Lai eine frühere Weinhoheit vor uns steht. Sie hat im Jahr 2013/2014 als 26. Sächsische Weinkönigin das Weinbaugebiet Sachsen repräsentiert und regiert nun ihr eigenes WeinReich im ehemaligen Pferdestall des Rittergutes vom Schloss Seußlitz. Im WeinReich kann man auf einen guten Tropfen einkehren, speisen und mit Ausblick auf den Weinberg auf einer wundervollen Terrasse verweilen. Sogar eine Ferienwohnung gibt es.

Elberadweg Sächsische Weinstrasse Landidylle Goldriesling

Der Goldriesling, eine sächsische Rarität

Katharina Lai lädt uns auf ein Glas Wein ein. Einen ganz besonderen Tropfen kredenzt sie uns: den Goldriesling. Seit rund 100 Jahren wird diese Rebsorte in Sachsen kultiviert und erfreut sich großer Beliebtheit. Der Wein schmeckt leicht und frisch, sehr gut als Begleitung für ein Essen an lauen Sommerabenden geeignet.

Elberadweg Sächsische Weinstrasse Landidylle Goldriesling

Schloss und Barockgarten in Diesbar-Seußlitz

Aus der Entfernung wirkt es malerisch. Das Barockschloss ist schon von der durch den Ort führenden Hauptstraße aus zu sehen und lockt sicher den einen oder anderen Besucher an.

Elberadweg Sächsische Weinstrasse Diesberg Seusslitz

Zu besichtigen ist es allerdings nicht – es befindet sich in Privatbesitz. Und es ist in keinem guten Zustand, bei naher Betrachtung offenbart sich der Sanierungsbedarf.

Dennoch lohnt es einen Besuch – schon allein wegen des zauberhaften Schlossparks. Dieser gliedert sich in zwei Teile, von denen einer im französischen Stil und einer im englischen Stil gestaltet ist.

Elberadweg Sächsische Weinstrasse Diesberg Seusslitz

Elberadweg Sächsische Weinstrasse Diesberg Seusslitz

Mit ein wenig mehr Zeit hätte ich gern die Stufen zur Heinrichsburg erklommen. Dies ist ein Gartenhaus, das auf einem Weinberg südlich des Schlosses thront. Konzipiert wurde es von George Bähr, dem Baumeister der Dresdner Frauenkirche. Er wurde um 1722 mit dem Umbau des gesamten Ensembles, das ursprünglich aus dem 13. Jahrhundert stammt, beauftragt.

Elberadweg Sächsische Weinstrasse Diesberg Seusslitz

Aber einen wundervollen Ausblick genießen wir auch vom gegenüberliegenden Weinhang nördlich des Schlosses, von der Luisenburg.

Elberadweg Sächsische Weinstrasse Landidylle Genuss

Sächsische Weinstraße – ein Gläschen am Weinhang

Weinreben bis zum Horizont – alte Steintreppen führen hinauf in den Weinberg und zu einem barocken Winzerhaus, der Luisenburg. Es ist kurz vor Sonnenuntergang und mit ihren letzten Strahlen taucht die Sonne die Reben in ein goldenes Licht. Wo, wenn nicht hier, können wir stilvoller einen regionalen Wein probieren?

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Idyllischer Barockgarten in Zabeltitz

Schlösser gibt es wirklich viele im Sächsischen Elbland. Auch am nächsten Tag steht der Besuch eines barocken Ensembles auf unserem Programm. Der Ausflug vom Hotel Moritz an der Elbe nach Zabeltitz bietet sich als Fahrradtour an. Die Radwege führen an Feldern, Wiesen und malerischen Teichen entlang. Allerdings sollte man einen ganzen Tag dafür einplanen und es gemütlich angehen lassen. Wir hatten einen halben Tag dafür vorgesehen und kommen gleich erst mal mit rund einer Stunde Verspätung in Zabeltitz an – sehr zum Unwillen des Gästeführers, der uns dort erwartet und uns durch den Barockgarten führen wird.

Elberadweg Sächsische Weinstrasse Zabeltitz

Elberadweg Sächsische Weinstrasse Zabeltitz

Der Park lädt mit verschlungenen Wegen, vielen Skulpturen und romantischen Brücken zum Flanieren ein. Im Palais direkt am Park gibt es auch ein hübsches Café mit einer sehr schönen Sommerterrasse. Diesmal bleibt leider dafür keine Zeit, wir müssen nach dem Rundgang auch schon direkt an den Rückweg denken – soll unsere Reise doch heute noch weitergehen in die Oberlausitz, zum Hotel Erbgericht Tautewalde.

Welche Ausflugsziele gibt es noch?

Natürlich gibt es noch mehr interessante Ziele im Sächsischen Elbland und Sächsische Weinstraße. Ich habe hier drei Anregungen für dich:

  • Vom Hotel Moritz an der Elbe aus erreichst du Meißen in ca. 35 Minuten mit dem Auto.
    Die erste Porzellanmanufaktur Europas steht seit 1710 für exclusives Porzellan – in der Erlebniswelt Porzellanmanufaktur Meißen kannst du interessante Ausstellungen besuchen, in einer Schauwerkstatt die einzelnen Produktionsschritte erleben und in einem Cafe seinen Kaffee aus echtem Meissner Porzellan genießen.
  • Noch ein Schloss bietet sich als Ausflugsziel an: Schloss Wackerbarth. Auch dorthin fährst du ca. 45 Minuten. Das Barockschloss ist der Sitz des Sächsischen Staatsweingutes und liegt malerisch inmitten von Weinbergen. Es gibt tägliche Führungen mit Verkostungen und auch darüber hinaus lohnt ein Blick in den Veranstaltungskalender.

Lohnt sich ein Kurzurlaub im Sächsischen Elbland?

Klare Antwort: Ja, absolut! Allerdings solltest du ein wenig mehr Muße mitbringen, als wir – dir viel Zeit für die wundervolle Landschaft und die barocken Schmuckstücke der Region nehmen und in der einen oder anderen Weinwirtschaft einkehren. Ein Kurzurlaub zum Relaxen und Genießen sozusagen, dafür ist die Sächsische Weinstraße perfekt.


Peter G. Spandl vom Blog Aus meinem Kochtopf schildert seine Eindrücke vom Hotel Moritz sowie den Besuchen in Diesbar-Seußlitz und Zabeltitz in diesem Beitrag: Landidyll Hotel Moritz an der Elbe und ein grimmiger Sachse

Ebenfalls im Hotel Moritz an der Elbe war Peter vom Peter von Stamm Travelblog & Travel News und stellt das Hotel sowie seine Betreiber näher vor. Zu seinem Bericht geht es hier: Landidyll Hotels in Sachsen – von Tradition und Charakter im Hotel Moritz und Hotel Erbgericht Tautewalde


*Transparenzhinweis: Zu dieser Tour wurde ich  vom Hotel Moritz eingeladen. Ich bedanke mich für die schönen und erlebnisreichen Tage. Meine Meinung wurde davon nicht beeinflusst und es gab keinerlei Vorgaben bezüglich der Inhalte dieses Beitrags. Für den Beitrag erhielt ich kein Honorar. Ich habe mich freiwillig entschieden, darüber zu bloggen, und der Bericht spiegelt meine ganz persönlichen Eindrücke wider.
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1 Kommentar
  1. Jutta Schmitt

    Liebe Cornelia,

    meine Leidenschaft ist das Wandern und hin und wieder fahre ich auch gerne mit dem Rad. Bisher habe ich aber nur die Wege rund um Mosel und Rhein erkundet. Das ist ebenfalls ein sehr schönes Gebiet mit leckeren Weinen und schönen Einkehrmöglichkeiten. Dein Bericht hat mir aber Lust gemacht, auch mal eine ganz andere Ecke von Deutschland zu entdecken, die ich ehrlicherweise so gar nicht auf dem Schirm hatte. Ein Grund mehr mal ins Sächsische Elbland zu fahren!

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