Rom auf eigene Faust

Werbung, unbeauftragt! Bei diesem Text handelt es sich um einen redaktionellen Beitrag, der durchaus eine werbende Wirkung haben könnte, ohne dass ich dafür beauftragt oder bezahlt wurde!

Unser Kreuzfahrtschiff hat im Hafen von Civitavecchia angelegt. Wir haben für heute eine große Tour geplant: wir haben via Internet den Transfer nach Rom bei Civita-Tours gebucht und wollen dann 6 km quer durch Rom laufen und Rom auf eigene Faust erkunden. Die Route haben wir mit Hilfe eines Routenplaners zusammengestellt. Auf ihr liegen die Sehenswürdigkeiten, die wir bei unserem ersten Besuch in Rom nicht sehen konnten. Wie diesmal auch, hatten wir damals Rom auf eigene Faust erkundet, aber leider nicht alles geschafft.

Direkt vor dem Schiff steht ein Shuttlebus. Mit diesem fahren wir zunächst aus dem Hafen heraus zu einem zentralen Parkplatz. Von hier aus kann man mit einem weiteren Shuttle zum Bahnhof Civitavecchia (Fahrpreis: 80 cent) fahren. Außerdem bieten hier viele Taxifahrer ihre Dienste an. Auch Vertreter von Civita-Tours – unschwer erkennbar an ihren gelben Westen – warten hier auf Fahrgäste. Ursula, eine deutsch sprechende Mitarbeiterin von Civita-Tours, kommt direkt auf uns zu und weist uns den Weg zu „unserem“ Bus.

Ein 5-Stunden-Rundgang in Rom auf eigene Faust

Unser Rundgang startet am Petersplatz

Der Bus bringt uns zum Petersplatz. Da heute Sonntag ist und es außerdem die Woche vor Pfingsten ist, findet dort eine besondere Messe statt. Die Messe hat gerade begonnen und ein Chor singt ganz wundervoll – Gänsehautfeeling pur! Eine beeindruckende Akustik auf diesem großen Platz!

Unser Spaziergang durch Rom auf eigene Faust kann beginnen: wir bleiben nicht allzu lange am Petersplatz, sondern gehen weiter in Richtung Engelsburg. Wir möchten den Tiber über die Engelsbrücke überqueren. Die Engelsbrücke fasziniert mich seit dem Film Illuminati und natürlich muss ein ausgiebiger Fotostopp sein.

Rom auf eigene Faust - Figur auf der Engelsbrücke
Figur auf der Engelsbrücke

 

Rom auf eigene Faust - Engelsbrücke
die Engelsbrücke in Rom

 

Piazza Navona

Danach gehen wir durch enge, schattige Gassen bis zum Piazza Navona. Hier hatte es mir damals bei unserem ersten Rom-Besuch so gut gefallen, dass wir ihn auch diesmal in unsere Route eingebaut haben. Die Atmosphäre auf diesem Platz ist einfach unbeschreiblich; viele Künstler, Maler, Musiker, Gaukler und natürlich die wunderschönen Brunnen ziehen die Besucher in ihren Bann.

Rom auf eigene Faust - Piazza Navona
Piazza Navona in Rom

 

Rom auf eigene Faust - der Vier Ströme-Brunnen auf dem Piazza Navona
der Vier Ströme-Brunnen auf dem Piazza Navona

 

Rom auf eigene Faust - Balkon am Piazza Navona

 

Gelateria Giolitti – eine der ältesten Eisdielen von Rom?

Weiter geht es wenige Schritte zum Piazza della Maddalena, hier gibt es diverse Restaurants und die Pizza kostet nur 1/3 von dem, was wir am Piazza Navona zahlen müssten. Und gleich um die Ecke ist ein hervorragendes Eiscafé. Die „Gelateria Giolitti“ ist lt. einem Guide, der uns vor einigen Jahren dorthin führte, eine der ältesten Eisdielen von Rom. Aber dieser Titel wird vielen Eisdielen rund um Piazza Navona und Pantheon zugesprochen. Wie auch immer – uns ist es letztlich egal. Das Eis ist hausgemacht und es gibt unzählige verschiedene Sorten.

Zuerst muss man an der Kasse bezahlen – dazu muss man angeben, wieviele Sorten man in seiner Waffel haben möchte. Mit dem Kassenzettel geht man dann zur Eistheke und wählt die Sorten. Das Eis schmeckt hervorragend und wir sind begeistert.

Rom auf eigene Faust - Eisdiele

 

Das Pantheon

Das Pantheon ist die nächste Station unseres Spaziergangs durch Rom auf eigene Faust – das hatte bei unserem letzten Besuch geschlossen wegen einer Veranstaltung. Diesmal können wir hinein und staunen über die Größe. Die Kuppel ist beeindruckend und misst im Durchmesser 43,3 Meter – das entspricht exakt der Gesamthöhe des Gebäudes. Weshalb regnet es eigentlich durch das Loch in der Kuppel nicht hinein? Und wie hält diese riesige Kuppel eigentlich?

Auf die erste Frage finden wir die Antwort: dass es nicht hineinregnet, fällt in der Bereich der Mythen. Wenn Regen fällt, macht dieser natürlich auch keinen Bogen um das Pantheon. Aber es gibt in der Mitte des Marmorbodens einige unauffällige Abflusslöcher, durch welche das Wasser in Zisternen abgeleitet wird.

Eine ganze Weile verbringen wir im Inneren des Pantheon. Hier ist es auch so angenehm kühl, draußen sind heute 29 Grad.

Atemberaubender Ausblick vom Nationaldenkmal Vittorino

Unsere letzte Station ist das Vittorino, das Nationaldenkmal am Piazza Venezia. Leider ist die Zeit schon sehr knapp, unser Bus fährt heute schon eine Stunde früher zurück als eigentlich geplant. Die meisten Gäste kommen von der ebenfalls in Civitavecchia liegenden MSC Preziosa und diese läuft wohl sehr früh aus, was Civitatours zu einer Änderung ihrer Busfahrzeiten veranlasste. Deswegen fehlt uns eine Stunde für den eigentlich für 5 Stunden geplanten Stadtbummel. Bisher waren wir ganz relaxt unterwegs, aber nun müssen wir uns sputen.

Rom auf eigene Faust - Nationaldenkmal Vittorino
Nationaldenkmal Vittorino in Rom

 

Das Nationaldenkmal, von den Römern angeblich respektlos als „Schreibmaschine“ betitelt, wirkt sehr beeindruckend. Wir gehen die riesige Treppe hinauf zum Grab des unbekannten Soldaten mit der ewigen Flamme. Dort halten wir uns rechts und gehen im Inneren über einige Treppen zur Aussichtsterrasse. Schon von hier aus hat man einen beeindruckenden Ausblick über Rom.
Wir möchten aber noch höher hinauf. Auf der Rückseite kann man von der Aussichtsterrasse mit einem (leider nicht klimatisierten) gläsernen Aufzug ganz nach oben zur Quadriga fahren. Am Kassenhäuschen ist es gerade ganz leer, der Aufzug kommt auch gerade – also schnell ein Ticket kaufen und es geht hinauf (kostet pro Person 7 €). Der Ausblick von ganz oben ist atemberaubend. Wir sehen über die Dächer Rom mit seinen vielen Kuppeln, aus denen die Kuppel des Petersdoms klar erkennbar heraussticht. Auf der anderen Seite sehen wir das Kolosseum und haben einen fantastischen Überblick über das Forum Romanum aus der Vogelperspektive. Gern würden wir noch länger verweilen, aber so langsam müssen wir doch weiter.

Rom auf eigene Faust - Aussicht vom Nationaldenkmal
wundervolle Aussicht vom Nationaldenkmal über die Dächer Roms

 

Aussicht vom Nationaldenkmal über das Forum Romanum
Aussicht vom Nationaldenkmal über das Forum Romanum

 

Zurück zum Schiff

Das Kolosseum erreichen wir dann pünktlich 5 Minuten vor 15 Uhr. Die Dame von Civita-Tours ist schon ganz besorgt, weil die Gäste von Rom auf eigene Faust und noch dazu die Deutschen sonst wohl nicht so knapp vor Busabfahrt eintrudeln. Aber was soll’s – wir hatten ja noch 5 Minuten Zeit. Und wenn wir den Bus verpasst hätten, wären wir halt zum Bahnhof Termini gegangen und von dort aus mit dem Zug nach Civitavecchia gefahren.

Krönender Abschluss des Tages: Abendessen im Red Ginger

Zum Dinner haben wir auf dem Schiff im Spezialitätenrestaurant Red Ginger reserviert. Und dies toppt alles, was wir bisher an asiatischen Restaurants erlebt haben (einschließlich des japanischen Restaurants im Hilton Hotel Dresden). Die Innenausstattung im asiatischen Stil ist sehr gut gelungen – asiatisch, ohne ins Kitschige abzurutschen. Die Servicekräfte sind alle aus Asien und natürlich in asiatischem Stil gekleidet. Aber das alles wird vom Essen überstrahlt.

Glazed Sea Bass …. unendlich lecker!

Ich wähle eine Suppe auf Kokosmilch-Chili-Basis, einen Salat aus kross gebackener Ente und Wassermelone, als Appetizer bestelle ich marinierten Thunfisch und das Hauptgericht, von dem schon so viele Gäste geschwärmt haben: Glazed Sea Bass. Der Seebarsch ist so fantastisch zubereitet, wundervoll saftig und zart, ein wenig süß…. einfach unbeschreiblich lecker.  Für ein Dessert ist im Magen nicht mehr viel Platz, so bleibt es heute bei einem kleinen Sorbet. Uns hat es im Red Ginger so gut gefallen, dass wir am nächsten Tag gleich noch einmal Plätze für ein Dinner reservieren. Wir haben Glück und können uns gleich übermorgen noch einmal auf ein Dinner im Red Ginger freuen. Dann sind wir in Monte Carlo und legen erst um 23 Uhr ab, vermutlich ist das Restaurant deshalb nicht ausgebucht. Vielleich sind da noch viele im Casino …
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