Niagara Fälle, Kanada – die spektakulärsten Highlights

Werbung, unbeauftragt! Bei diesem Text handelt es sich um einen redaktionellen Beitrag, der durchaus eine werbende Wirkung haben könnte, ohne dass ich dafür beauftragt oder bezahlt wurde!

Während unserer Ostkanada Rundreise darf natürlich ein absolutes Highlight auf keinen Fall fehlen: die Niagara Fälle. Für die Attraktionen rund um die wohl bekanntesten und größten Wasserfälle in Nordamerika, an der Grenze zwischen den USA und Kanada gelegen, haben wir in unserem Reiseplan einen ganzen und zwei halbe Tage vorgesehen. Von Toronto aus steuern wir mit einem Mietwagen Niagara Falls an – ja, die kanadische Grenzstadt heißt wirklich genau so wie die Wasserfälle. Sie hat sogar ein gleichnamiges Pendant auf der amerikanischen Seite der Fälle, aber wir bleiben während unseres Aufenthaltes aus Zeitgründen auf der kanadischen Seite. Sonst würde es wohl mit nur 48 Stunden einfach zu hektisch. Ich sag’s ja immer wieder: 3 ½ Wochen reichen nicht für Ostkanada!

Von Toronto an die Niagara Fälle

In Toronto selbst haben wir keinen Mietwagen benötigt, dort waren wir mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder zu Fuß unterwegs. So haben wir unseren Mietwagen ab/bis Flughafen Toronto gebucht. Da nach der Reisestation Niagara Fälle ohnehin der Weiterflug nach Quebec ansteht und wir also zum Flughafen Toronto zurück fahren werden, ist das sehr praktisch.

An der Alamo-Station am Flughafen klappt alles reibungslos . Unsere Buchung liegt vor und für uns ist sogar schon ein Navi bereitgelegt – mit voreingestellter Sprache auf deutsch. Mit den Papieren und dem Navi in der Hand fahren wir in die Tiefgarage und dürfen uns dort zwischen zwei großen SUV’s entscheiden. Auf jeden Fall passen unsere Koffer dort locker hinein.

Das Navi es leitet uns sehr gut vom Flughafen Toronto nach Niagara. Wir haben zunächst noch nicht die Hoteladresse eingegeben, sondern die Adresse der Helikopter-Station am Rande der Stadt.

Es gibt eine strikte Geschwindigkeitsbegrenzung, mehr als 100 km/h sind nirgends erlaubt. Ungefähr 1 ½ Stunden sind wir unterwegs, bis wir die Heli-Station in Niagara erreichen.

Niagara Fälle Kanada Highlights

Helikopterflug über die Niagara-Fälle

Einchecken am Heli-Port

Hier wollen wir eigentlich nur unseren Termin für den Folgetag rückbestätigen. Aber das ist gar nicht erforderlich. Stattdessen rät uns die nette Dame am Counter, doch gleich heute den Heli-Flug über die Niagara Fälle zu machen. Das Wetter soll morgen schlechter werden, Regen und Gewitter sind angekündigt und es ist nicht sicher, dass die Hubschrauber morgen starten.

Wir überlegen kurz, schnappen uns Kamera und Fotoapparat und checken für den Flug ein. Was für ein Glück, nach uns kommt eine größere Gruppe. Nur einige Minuten später und wir hätten mindestens eine Stunde Wartezeit. So geht es nun ganz schnell. Vor dem Start noch fix ein Foto, wir dürfen vorn neben dem Piloten Platz nehmen und bekommen schicke Ohrschützer auf den Kopf. Bis hierhin habe ich kaum Zeit zum Luftholen – und schon hebt unser Helikopter zu einem Rundflug über die berühmtesten Wasserfälle Nordamerikas ab.

Niagara Fälle Kanada Highlights

Der Flug: 12 wundervolle Minuten

Mit welchen Worten kann ich dieses Gänsehauterlebnis beschreiben? Von unseren Platzen direkt neben dem Piloten haben wir eine wundervolle Aussicht und ich kann viele schöne Fotos machen. Was für eine Naturgewalt! Im Helikopter ist das Tosen des Wassers nicht zu hören, aber irgendwie spüre ich die Kraft der Wassermassen dort unter uns und bin gleichzeitig von ihrer Schönheit fasziniert. Ich genieße den Überblick über beide Seiten der Niagara Fälle und den Verlauf des Flusses. Ein Überblick, den man tatsächlich so umfassend nur aus dieser Perspektive, aus dem Helikopter genießen kann.

Niagara Fälle Kanada Highlights

Niagara Fälle Kanada Highlights

Unser Pilot dreht zwei Runden über die Fälle, in jede Richtung einmal. Dadurch haben die Passagiere auf beiden Seiten jeweils einmal eine gute Aussicht auf die amerikanische und kanadische Seite. Nur 12 Minuten nach dem Start ist das Ganze auch schon wieder vorüber und der Hubschrauber kehrt zum Heli-Port zurück.

Am Ausgang werden die Passagiere noch einmal durch den Fotoshop geleitet, wo bereits die fertigen Fotos auf uns warten. Zwar sind 25 Kanadische Dollar pro Foto deutlich überteuert, aber diesmal greifen wir dennoch zu – so atemberaubend war das Erlebnis.

Resümee: der Flug war nicht gerade billig, aber für uns hat es sich absolut gelohnt – das ist so ein „once-in-a-lifetime“ – Erlebnis, das wir sicher nie vergessen werden.

Informationen zum Helikopterflug über die Niagara Fälle

Auf der Webseite von Niagara Helikopters sind Preise, Konditionen, Adresse und Telekontakte zu finden.  Auch ein kleines Video in deutscher Sprache kann man sich dort anschauen.

Vor dem Heli-Port gibt es ausreichend kostenfreie Parkplätze,

Je Helikopter gibt es 6 Plätze – wenn ein Bus ankommt, kann es schon mal ein wenig länger dauern. Die Plätze verteilen sich wie folgt: 2 Plätze vorn neben dem Piloten und 4 Plätze sozusagen in der zweiten Reihe. Das bedeutet, dass dort natürlich zwei Personen nicht direkt am Fenster sitzen – darauf sollte man sich einstellen. Dass wir die beiden Plätze vorn beim Piloten einnehmen durften, war absolutes Glück. Es gibt keine freie Platzwahl.

Skylon-Tower

Der Skylon Tower ist ein spektakulärer Aussichtsturm mit 236 Metern Höhe, der die Skyline von Niagara Falls prägt. Direkt am Niagara River gelegen, bietet er einen fantastischen Ausblick über die Fälle sowohl auf der amerikanischen als auch auf der kanadischen Seite.

Der Turm bietet eine Aussichtsplattform sowie zwei Restaurants: den Revolving Dining Room und das Summit Suite Buffet. Im Revolving Dining Room wird gehobene Küche im eleganten Stil geboten, während das Summit Suite Buffet – wie der Name schon andeutet – ein eher familienfreundliches Buffetrestaurant ist.

Niagara Fälle Kanada Highlights

Niagara Fälle Kanada Highlights

Lunch im Revolving Dining Room des Skylon Tower

Wir haben zum Lunch im Revolving Dining Room reserviert. Dabei handelt es sich um ein Drehrestaurant, welches sich innerhalb einer Stunde um 360 Grad dreht. Dadurch kann man während der Mahlzeit den wundervollen Ausblick in alle Richtungen genießen. Hinauf auf den Turm geht es mit einem gläsernen Aufzug.

Im Restaurant werden wir – wie in Amerika generell üblich – platziert. Wie bei der Bestellung angegeben, erhalten wir einen Tisch direkt am Fenster, so dass wir den wundervollen Rundumblick ungestört genießen können.

Wir wählen ein Menü, bestehend aus Vorspeise, Hauptgericht und Dessert. Es gibt lustige Signature-Cocktails (alkoholfrei), an denen wir natürlich auch nicht vorüber kommen. Die Speisen sind nicht unbedingt hohe Küchenkunst, schmecken aber sehr gut und werden ansprechend präsentiert.

Niagara Fälle Kanada Highlights

Gleich zu Beginn unseres Aufenthaltes macht eine Fotografin wieder das obligatorische Touristenfoto, das sie dann kurz vor Ende des Aufenthaltes ausgedruckt an unseren Tisch bringt. Sie weiß, was sie tut – die Qualität stimmt – und es ist eines der wenigen Fotos, auf denen wir beide zusammen in guter Qualität abgebildet sind. Das Problem, wenn du einem fremden Touri die Kamera in die Hand drückst und um eine Aufnahme bittest: er kennt sich mit der Spiegelreflexkamera nicht aus und die Bilder sind meist selbst im Automatik-Modus nicht wirklich qualitativ gut.

Im Anschluss an den Lunch im Revolving Dining Room gehen wir noch über eine Treppe bis zur Aussichtsplattform. Diese ist mit einem Gitter gesichert, einen wirklich freien Blick hat man nicht. Und es ist unwahrscheinlich windig hier oben.

Insgesamt ein lohnender Besuch und die etwas einfachere Alternative zu einem Helikopterflug.

Informationen zum Besuch des Skylon Tower

Der Aufzug und die Aussichtsplattform sind kostenpflichtig, in Verbindung mit einem Restaurantbesuch nach vorheriger Reservierung (sie wollten die Reservierungsbestätigung sehen) kann man beides jedoch kostenfrei nutzen.

Nur der Revolving Dining Room dreht sich, das Buffetrestaurant jedoch nicht!

Für die Restaurants empfiehlt sich grundsätzlich eine vorherige Reservierung. Dies kann online über die Webseite des Skylon Tower erfolgen.

Parkplätze stehen am Skylon Tower in ausreichender Anzahl zur Verfügung, sind jedoch kostenpflichtig (während unseres Besuches 5 kanadische Dollar pro Tag).

Sowohl am Aufzug als auch im Revolving Dining Room werden Fotos gemacht – mir persönlich haben die Fotos aus dem Restaurant besser gefallen – die Fotos am Aufzug werden vor einem Greenscreen aufgenommen und dann für eine Fotomontage verwendet. Geschmackssache, mir war das zu kitschig.

Wenn man nur die Aussichtsplattform besuchen möchte, lohnt es sich, die Tickets vorher online zu erwerben – funktioniert über die Webseite des Skylon Tower – das ist preiswerter als der Kauf vor Ort. Es gibt auch Kombitickets für die Aussichtsplattform und den Besuch einer kleinen Filmvorführung.

Niagara’s Fury – the Creation of the Falls

Die Entstehung der Niagara Fälle: 12.500 Jahre Entstehungsgeschichte dokumentiert und erklärt in 25 Minuten. Unterhaltsam und begeisternd, so dass die Zuschauer mitgerissen werden. Bekommt man das hin? Ein eindeutiges JA!

Schon die Ankündigung macht neugierig: da lesen wir etwas von 4D-Vorführung und einem 360 Grad Multisensorik-Theater.

Direkt am Eingang warden wir mit Regencapes ausgestattet. Das wird im Laufe des Tages an verschiedenen Attraktionen noch mehrfach passieren. Diese hier sind blau – und das Prozedere lässt schon erahnen, dass es ein wenig nass werden könnte.

Zuerst schauen wir uns einen kurzen Zeichentrickfilm an, in dem eine Geschichte zur Entstehung der Niagare Fälle erzählt wird. Anschließend geht es in das bereits erwähnte 360 Grad Multisensorik-Theater.  Hier erleben wir tatsächlich in 4D die Entstehungszyklen – die Eiszeit, das Schmelzen der Eisdecke, Erdbeben, Regen, Schnee und Nebel, schließlich die heutige Situation. All das wird begleitet durch die Bewegungen einer Plattform unter unseren Füßen, durch hochspritzendes Wasser und Ventilatoren, die einen Sturm simulieren. Wir sind quasi mittendrin, sehen die spektakulären Bilder und fühlen die Kraft der Natur.

Auf jeden Fall ist diese Attraktion ein sehr guter Auftakt für einen Besuch der Niagara-Fälle!

Informationen zum Besuch von Niagara’s Fury

Der Eingang zur Attraktion Niagara’s Fury befindet sich im Table Rock Welcome Center, dem kanadischen Besucherzentrum der Niagara Fälle. Dies liegt direkt am Horseshoe Fall. Das Welcome Center ist entweder über die Uferpromenade zu erreichen oder von den Hotels aus über die Niagara Falls Incline Railway.

Informationen zu Preisen und Öffnungszeiten findest Du auf der offiziellen Webseite des Niagara Parks

Ich empfehle, Niagara’s Fury als erste der vielen Attraktionen rund um die Niagara Fälle zu besuchen, um sich dann langsam zu steigern. Plane für den Besuch ungefähr 45 Minuten ein (incl. Wartezeit)

A Journey behind the Falls

Ich hatte schon im Vorfeld davon gelesen und auch einige spektakuläre Fotos gesehen: ein Spaziergang hinter den Wasserfällen. Dieses Erlebnis bietet eine Attraktion, die ebenfalls vom kanadischen Besucherzentrum aus zugänglich ist: A Journey behind the Falls. Auch hier gibt es wieder Regencapes – und glaube mir, du wirst sie wirklich benötigen! Die Regencapes sind dieses mal gelb und wir streifen sie gleich am Eingang über. Es geht zunächst durch in den Fels gearbeitete Tunnel – noch nicht wirklich spektakulär. Der Tunnel führt uns zu Öffnungen, die sich direkt hinter den herabstürzenden Wassermassen des Horseshoe Falls befinden. Das Wasser rauscht dort kraftvoll vorüber.

Niagara Fälle Kanada Highlights

Noch besser ist aber die Aussichtsplattform, die am Ende der Tour auf uns wartet. Ganz nah am tosenden Horseshoe Fall, bist du hier ohne Regencape innerhalb von kürzester Zeit völlig durchnässt. Ein Nebel aus Millionen feiner Wassertropfen hüllt uns ein. Fotografieren tue ich hier nur mit der Unterwasserkamera – meine normale Spiegelreflexkamera würde das ohne Wasserschutz nicht lange aushalten.

Niagara Fälle Kanada Highlights

Niagara Fälle Kanada Highlights

Es ist pure Begeisterung, die uns eine ganze Weile in diesem Gemisch aus Nebel und Niesel ausharren lässt.

Informationen zum Besuch von A Journey behind the Falls

Der Eingang zu A Journey behind the Falls befindet sich ebenfalls im Table Rock Welcome Center.

Informationen zu Preisen und Öffnungszeiten findest Du auf der offiziellen Webseite des Niagara Parks

Sofern auch noch eine Fahrt mit den Hornblower- oder Maid-of-the-Mist—Schiffen geplant ist, solltest du die Attraktion A Journey behind the Falls vorher besuchen. So baust du den Spannungsbogen langsam auf und hast immer noch eine Steigerung.

Die Besuchszeit ist nicht limitiert, du kannst so lange auf der Platform verweilen, wie du magst.

Hornblower-Cruise

Maid of the Mist vs. Hornblower

Kennst du die alte Fernsehserie “Die Nanny” mit Fran Drescher? Ich habe in den 90ern keine Staffel davon verpasst und an eine Folge erinnere ich mich besonders gern: als Fran und Mister Sheffield an den Niagara Fällen eine Fahrt mit der Maid of the Mist unternommen haben. Seit dieser Folge stand für mich fest: das möchte ich auch unbedingt einmal erleben. Prompt ist die Fahrt mit der Maid of the Mist dann auch auf meiner Reise – Bucket List gelandet.

Aber wie das Leben so spielt – bei diesem Besuch der Niagara Fälle ist es nicht dazu gekommen. Die Schiffe der Maid of the Mist fahren vom amerikanischen Flussufer ab, wir befinden uns aber auf der kanadischen Seite. Aus Zeitgründen bleiben wir hier auch und unternehmen die Fahrt an die Niagara Fälle mit dem dort operierenden kanadischen Pendant: Hornblower Cruises.

Niagara Fälle Kanada Highlights

Die Schiffe beider Anbieter fahren abwechselnd ganz dicht an die Fälle heran, es ist die gleiche Tour. Unterscheiden kann man sie übrigens ganz einfach: auf der Maid of the Mist tragen die Passagiere blaue Regencapes und auf den Hornblower Schiffen sind die Regencapes der Passagiere rot.

Mit dem Schiff ganz nah an den Fällen

Vom Besucherzentrum aus bringt uns der WeGo-Bus zur Anlegestelle von Hornblower–Cruises. Wir befinden uns in der Nachsaison und es ist nicht voll, so dass wir direkt in das nächste Schiff einsteigen können. Wir eilen durch einen riesigen Wartebereich, in dem eine mögliche Warteschlange über mehrere Ebenen bis zum Schiff geführt wird. Wie voll mag es wohl im Sommer hier sein?

Niagara Fälle Kanada Highlights

Die roten Regencapes übergezogen und schon geht es auf das Schiff – natürlich auf das Oberdeck!

Nach dem Ablegen passiert unser Schiff zunächst die amerikanischen Fälle. Ein leichter Sprühnebel ist zu spüren – aber das ist absolut kein Vergleich mit dem, was uns am Horseshoe Fall erwartet.

Niagara Fälle Kanada Highlights

Ganz dicht fährt die Hornblower an die kanadischen Fälle heran. Ringsherum schäumt das Wasser und spritzt die Gischt. Ein Nebel aus feinen Wassertropfen umgibt uns und es wird richtig stürmisch. Wenig später wird der Nebel zu einem richtigen Regen. Die Regencapes benötigen wir hier unbedingt. Alles, was unter dem Regencape herausschaut, ist in kurzer Zeit nass: die Hosenbeine unterhalb der Knie, die Ärmel und die Schuhe. Der starke Wind weht auch die Kapuze immer wieder zurück – aber egal. Es ist ein unglaubliches Erlebnis. Ich fotografiere wieder einmal mit meiner Unterwasserkamera – die Spiegelreflexkamera würde das wohl nicht überstehen.

Niagara Fälle Kanada Highlights

Niagara Fälle Kanada Highlights

Die Fahrt mit der Hornblower ist meiner Ansicht nach der absolute Höhepunkt unter den Attraktionen direkt an den Fällen.

Informationen zur Fahrt mit Hornblower-Cruises

Informationen zu Preisen und Öffnungszeiten findest Du auf der offiziellen Webseite des Niagara Parks

Die Tour mit der Hornblower von der Anlegestelle bis zu den Fällen und zurück dauert ungefähr 20 Minuten.

Weitere Attraktionen

Neben den hier beschriebenen Attraktionen gibt es noch weitere, zu denen ich allerdings keine Erfahrungsbereicht beisteuern kann. Daher werden sie an dieser Stelle nur erwähnt, Nähere Informationen gibt es auf der Park-Webseite.

Whitewater Walk

Der Whitewater Walk ist eine Attraktion, die sich in einiger Entfernung von den Fällen befindet. In einer Schlucht führt ein hölzerner Boardwalk ca. 300 Meter am Fluss entlang. Es gibt mehrere Aussichtsplattformen, auf denen man den beeindruckenden Stromschnellen des Niagara River ganz nah ist.

Auch der Whitewater Walk ist mit dem WeGo-Bus zu erreichen.

Whirlpool Aero Car

Ungefähr 4 Kilometer unterhalb der Fälle kann man mit einer Seilbahn ein Wirbelbecken im Niagara River überqueren. Mehr Informationen zur Attraktion und den Preisen/Öffnungszeiten gibt es auf der Webseite des Niagara Parks

Zipline to the Falls

Entlang der Niagara Fälle kann man auch an einer 650 Meter langen Zipline gleiten, inclusive des Ausblicks auf die amerikanischen und kanadischen Fälle. Wer das möchte, kann sich ebenfalls auf der Webseite des Niagara Parks darüber informieren.

Lohnt sich das Adventure Ticket?

Natürlich kann man für jede Attraktion ein separates Ticket kaufen. Daneben werden allerdings auch verschiedene Packages angeboten. Im Winterhalbjahr, außerhalb der Saison, von November bis Mitte April gibt es den Wonder Pass.

In der Saison kann man den Adventure Pass in verschiedenen Varianten erwerben. Wir hatten den Adventure Pass Classic. Dieser gilt für zwei Tage und includiert sind

  • A Journey behind the Falls
  • Niagara’s Fury – the Creation of the Falls
  • Whitewater Walk
  • Hornblower-Cruise
  • Freier Transfer mit den WeGo-Bussen

Den Whitewater Walk haben wir nicht geschafft, aber wenn ich die Einzelpreise für die anderen Aktivitäten addiere, komme ich etwa auf die gleiche Summe, die wir für den Pass bezahlt haben. Der angenehme Nebeneffekt ist halt, dass wir den einmal erworbenen Pass nur noch überall an den Scanner halten mussten und unkompliziert Zutritt hatten. Gespart haben wir also vor allem Zeit. Schon aus diesem Grund meine Einschätzung: ja, das lohnt sich absolut!

Ausflugstipp: Niagara on the Lake

Wenn dir der Trubel und die Hektik an den Niagara Fällen zuviel wird, dann ist es Zeit für einen Ausflug nach Niagara on the Lake. Dabei handelt es sich um einen kleinen pittoresken Ort, der wie aus der Zeit gefallen scheint. Auf der Hauptstraße kann man ganz in Ruhe flanieren. Hier reihen sich hübsche viktorianische Häuser mit diversen Geschäften aneinander und vermitteln einen Eindruck, wie es wohl im Amerika des 19. Jahrhundert aussah.

Niagara Fälle Kanada Highlights

Die bereits erwähnten WeGo-Shuttlebusse fahren im Sommerhalbjahr auch Niagara on the Lake an – Abfahrten sind alle 60 Minuten an der Blumenuhr in Niagara Falls. Auch auf der offiziellen Webseite der Niagara Parks finden sich Hinweise zum Niagara-on-the-Lake-Shuttle

Unser Hotel an den Niagara Fällen

„Wenn du Niagara Falls zum ersten Mal besuchst, wählst du ein Hotel direkt in der ersten Reihe an den Fällen. Beim zweiten Mal entscheidest du dich für eine ruhigere Variante“ Das waren die Worte eines Kollegen, als er von unserer Hotelwahl hörte. Wir hatten für unseren Aufenthalt das Hotel „Embassy Suites“ als Basisstation ausgewählt. Dieses ist direkt am Horseshoe Fall gelegen, vis-a-vis des Besucherzentrums. Auf Grund dieser hervorragenden Lage haben wir das Hotel ausgewählt und ein Zimmer der Kategorie Premium Falls View gebucht.

Der Ausblick von unserem Zimmer ist dann auch atemberaubend. Es liegt in der 36. Etage und wir schauen quasi vom Bett aus durch große Panoramafenster auf die kanadischen und amerikanischen Fälle.

Niagara Fälle Kanada Highlights

Unser Zimmer bietet viel Platz und verfügt über zwei Queen-Size-Betten. Das Jacuzzi im Bad werden wir wohl nicht nutzen, aber es gibt auch noch eine separate Dusche. Alles sieht gepflegt und hochwertig aus.

Das Hotel bietet einen Parkservice an – ganz wichtig, schließlich muss man ja den Mietwagen auch irgendwo abstellen. Bei den vielen Besuchern in Niagara Falls ist es gar nicht so einfach, einen Parkplatz zu finden. Im Hotel Embassy Suites fallen dafür folgende Kosten an: 35 kanadische Dollar pro Tag bei Full Service Valet Parking, 25 kanadische Dollar pro Tag bei Shuttle zum Parkplatz.

Die Gastronomie im Hotel Embassy Suites

Was mir allerdings überhaupt nicht gefällt, ist die Hektik, die in diesem Hotel herrscht. Ein entspannter Start in den Tag beim Frühstück – Fehlanzeige. Anstehen schon vor dem Frühstücksraum, der überfüllt, laut und chaotisch wirkt. Das Buffet zeichnet sich nicht unbedingt durch große kulinarische Vielfalt aus, aber wir sind nach einem schnellen Frühstück (nur schnell wieder raus hier) zumindest gesättigt und bereit für den Tag.

Der Frühstücksraum verwandelt sich abends in ein Steakrestaurant. Aber ganz ehrlich – nach den Eindrücken beim Frühstück mochten wir das nicht ausprobieren.

Direkt im Hotel befindet sich außerdem ein Restaurant der TGI Fridays – Kette. Wenn du meinen Artikel über eine Städtereise nach Stockholm gelesen hast, weißt du ja bereits: ich bin absolut begeistert von einer Spezialität, die es in den Restaurants der TGI Fridays-Kette gibt: Jack Daniels Ribs. Diese werden zunächst gegart, bis das Fleisch schon fast von den Knochen fällt. Dann erhalten sie eine Jack Daniels – Marinade, die sehr würzig ist und kommen noch kurz auf den Grill. Das Resultat ist einfach nur lecker! An beiden Abenden, die wir in Niagara Falls verbringen, gehen wir zum Abendessen ins TGI Fridays – Rippchen satt! Esskultur ist anders, aber es schmeckt einfach fantastisch.

Mein ganz persönliches Fazit zur Hotelwahl

Resümee: das Hotel hat für unseren ersten Aufenthalt an den Niagara Fällen sehr gut gepasst. Es ist natürlich eine Mischung aus Licht und Schatten. Und tatsächlich hatte der Kollege Recht. Ich würde bei einem nächsten Aufenthalt in Niagara Falls ein Hotel mit etwas mehr Entfernung zu den Fällen buchen, ein wenig ruhiger und entspannter. Die tolle Aussicht hatten wir ja nun schon einmal  🙂

Alle Berichte zu den Stationen unserer Ostkanada-Rundreise

Toronto – (noch in Arbeit)
Niagara Falls – Niagara Fälle, Kanada – die spektakulärsten Highlights
Quebec – (noch in Arbeit)
Quebec – Hotel Fairmont Château Frontenac – ein Märchenschloss in Kanada
Lac Sacacomie – Sacacomie, Kanada – traumhafte Natur mit Bär und Biber
Montreal – Montreal – Reisetipps für die kanadische Millionenstadt
Grand Manan – (noch in Arbeit)
Alma – Bay of Fundy, Kanada – der höchste Tidenhub der Welt
Halifax – Halifax auf eigene Faust – Sehenswürdigkeiten in Halifax und Ausflug nach Peggy’s Cove
Fotospots – Die 5 besten Fotospots unserer Ostkanada Rundreise


Keinen neuen Beitrag auf SilverTravellers verpassen!

Melde Dich für unseren Newsletter an! Kein Spam – versprochen! Du erhältst einmal im Monat einen Newsletter per eMail, in dem viele interessante Informationen zu den aktuellen Beiträgen enthalten sind. Außerdem kannst Du Dich jederzeit wieder abmelden, falls Du den Newsletter nicht mehr erhalten möchtest.
>>> Hier geht es zur Anmeldung <<<


Das könnte dich auch interessieren
1 Kommentar
  1. Ein wirklich super Reisebericht! Habe ich mir gleich gemerkt, falls wir auch einmal in der Gegend sind!

Ich freue mich über Feedback

Deine Email-Adresse wird nicht veröffentlicht.