InstaMeet Magdeburg – Ein Blick hinter den Bauzaun der Tunnelbaustelle

Werbung, unbeauftragt! Bei diesem Text handelt es sich um einen redaktionellen Beitrag, der durchaus eine werbende Wirkung haben könnte, ohne dass ich dafür beauftragt oder bezahlt wurde!

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Die Magdeburg Marketing Kongress und Tourismus GmbH (kurz: MMKT) hatte zum InstaMeet eingeladen und 21 Magdeburger und Magdeburgerinnen waren dieser Einladung gefolgt. Wohin? Auf Magdeburgs derzeit wohl größte Baustelle: die Baustelle des neuen City-Tunnels. Oh, das war jetzt ein wenig zu salopp ausgedrückt. Offiziell heißt das Bauprojekt „Eisenbahnüberführung Ernst-Reuter-Allee“ und beschäftigt seit inzwischen mehr als 10 Jahren das Gemüt vieler Magdeburger, die örtliche Presse und natürlich auch unzählige Fachleute, die das anspruchsvolle Projekt vorantreiben.

Für Otto Normalbürger ist eigentlich am Bauzaun Schluss – maximal einen Blick durch oder über den Zaun ist möglich. Dank Thomas Schwenke von der MMKT hatte ich nun die Möglichkeit für einen etwas tieferen Einblick. Eine Führung mit dem Projektleiter der Stadt, Herrn Christian Fuß, hatte er organisiert.  Ein InstaMeet.

InstaMeet – was ist das eigentlich?

Ähm – ja: InstaMeet. Sagt dir nichts? Aber Instagram kennst du doch sicher: diese App, auf der viele Menschen ihre Fotos oder Videos mit der Öffentlichkeit teilen und sich virtuell mit anderen Nutzern der App vernetzen.

Bei einem InstaMeet trifft man sich dann auch einmal in der realen Welt, um gemeinsam zu fotografieren und die Bilder dann anschließend unter einem gemeinsamen Thema zu veröffentlichen. Dazu verabredet man einen gemeinsamen Hashtag, mit dessen Hilfe später die veröffentlichten Fotos in den Weiten der Netzwelt auffallen und gut zuzuordnen sind. Die Fotos des InstaMeet auf der Tunndelbaustelle findest du beispielsweise in Instagram, Facebook oder Twitter unter den Hashtags

#InstaMeetMagdeburg
#visitmagdeburg
#magdeburgerleben oder
#tunnelreporterin (was es mit letzterem auf sich hat, erkläre ich später in diesem Artikel noch).

Weil das Ganze natürlich eine sehr starke Außenwirkung entwickeln und Aufmerksamkeit erzeugen kann, wird so ein InstaMeet häufig von Destinationen initiiert. In diesem Fall eben von der MMKT.

Für die (Hobby-)Fotografen bringt das den positiven Effekt des gegenseitigen Kennenlernens, des Erfahrungsaustauschs, der Inspiration und weiteren Vernetzung. Dabei spielt es keine Rolle, ob man mit der Profi-Kamera unterwegs ist, oder einfach mit dem Smartphone fotografiert. Entscheidend sind die Kreativität und das Ergebnis.

Insgesamt ein beiderseitiger Nutzen für Organisatoren und Teilnehmer. Und der Betrachter kann sich anschließend über tolle Fotos freuen.

Weshalb wird hier eigentlich gebaut?

Das Projekt wird zwar von den Magdeburgern meist nur „Tunnelbaustelle“ genannt, diese Bezeichnung trifft es aber nicht ganz. Es geht um eine Eisenbahnüberführung über eine eigentlich schon seit Jahren viel zu enge Straße. Eine Straße, die eine wichtige Ost-West-Verbindung in der Magdeburger Altstadt darstellt. Ein Nadelöhr sozusagen, durch das sich täglich der Individualverkehr und die Straßenbahn zwängten. Zudem sorgten die viel zu niedrigen Brücken, deren Anlage auf das Ende des 19. Jahrhunderts zurückgeht, für eine zu geringe Durchfahrthöhe.  Ein sehr komplexes Thema, das auch noch das Zusammenwirken unterschiedlicher Beteiligter erforderte.

Im Jahr 2009 wurden die entsprechenden Verträge dazu unterzeichnet – die Deutsche Bahn AG, die Magdeburger Verkehrsbetriebe, die Städtischen Werke und die Stadt Magdeburg gehen das Thema gemeinsam an.

Kontroverse Meinungen zum Bauprojekt

Natürlich gibt es – wie bei jedem Projekt in dieser Größenordnung – ganz viele Pro’s und Con’s. Auch die Stimmung in der Magdeburger Öffentlichkeit bewegt sich zwischen Begeisterung und Ablehnung. Werden doch die Geduld und die Nerven der Magdeburger durch zahlreiche Sperren, Umleitungen und Umwege für Fußgänger, Radfahrer, Autofahrer und auch die Straßenbahn extrem strapaziert.  Nicht immer klappt alles so, wie eigentlich geplant und wie nahezu alle größeren Projekte wird auch dieses letztendlich teurer zu Buche schlagen und länger dauern, als ursprünglich geplant.

Aber dennoch: um eine Stadt attraktiver zu machen, braucht es die Kraft von Zukunftsvisionen. Das hat in Magdeburg eindrucksvoll der Bau der Grünen Zitadelle nach dem Entwurf von Friedensreich Hundertwasser bewiesen. Was gab es damals kontroverse Diskussionen! Heute ist das Haus – neben dem Dom natürlich – eine der bekanntesten Attraktionen der Stadt und bei Besuchern und Bewohnern der Stadt gleichermaßen beliebt.  Ich erinnere mich noch gut an die Begeisterung eines Paares aus Kalifornien, mit dem wir auf einer unserer Reisen ins Gespräch kamen. Während einer Flusskreuzfahrt hatten sie Magdeburg besucht und begeistert erzählten sie von ihrem Besuch im „Pink House“, wie sie es nannten.

Ich bin also zuversichtlich, dass auch der Nutzen des Tunnelprojektes nach seiner Fertigstellung endgültig überzeugen wird. Nennt mich Optimist – wenn dann der Autoverkehr in zwei getrennten Röhren unterirdisch verlaufen wird und sich nur noch Fußgänger, Radfahrer und Straßenbahn die oberirdische Ebene teilen müssen, sollte das für alle Beteiligten doch ein wenig entspannter ablaufen. Ich hoffe auch auf eine attraktive Gestaltung des angrenzenden Kölner Platzes, der da bisher eher einen schlechten ersten Eindruck für die Besucher bereithielt.

Der Rundgang über die Tunnelbaustelle Magdeburg

Nach meiner Anmeldung zum InstaMeet habe ich eine Information von Thomas Schwenke erhalten: wir treffen uns am Info-Container vor dem Hauptbahnhof. Festes Schuhwerk soll ich tragen. Ja, klar – in Sandalen über eine Baustelle gehen, ist schließlich nicht wirklich empfehlenswert. Und bei allem Fotografieren: die Sicherheit steht natürlich auch bei unserem Rundgang im Fokus.

But first … die Sicherheit

So wundert es nicht, dass alle Teilnehmer des InstaMeet erst einmal mit Schutzhelm und Sicherheitsweste ausgestattet werden und an einer Sicherheitseinweisung teilnehmen müssen.

InstaMeet Magdeburg Tunnelbaustelle

Ich glaube, dem Projektleiter der Stadt schwant schon jetzt, was ihm bevorsteht. Es ist nämlich gar nicht so einfach, 21 Fotografen bei dem Weg über die Baustelle zusammen zu halten. Alle sind auf der Suche nach DEM perfekten Motiv und immer wieder muss Christian Fuß darauf achten, dass niemand auf verbotenen Pfaden wandelt. Einen herzlichen Dank an Herrn Fuß für seine Geduld mit uns!

InstaMeet Magdeburg Tunnelbaustelle

Impressionen von der Baustelle

Zu meinen Fotos möchte ich auch gar nicht mehr viel ausführen. Schau Dir einfach selbst an, was ich bei unserem Rundgang vor die Kamera bekommen habe. InstaMeet Magdeburg Tunnelbaustelle

InstaMeet Magdeburg Tunnelbaustelle
Zunächst besichtigen wir den oberirdischen Teil der Baustelle. Diese Ebene wird später von Fußgängern und Fahrradfahrern sowie von den Straßenbahnen genutzt.
Tunnelbaustelle Magdeburg
Das Jahr der Fertigstellung dieser Wand ist hier verewigt.
InstaMeet Magdeburg Tunnelbaustelle
Unter der Eisenbahnbrücke sind die Straßenbahnschienen bereits verlegt.

Material auf der Tunnelbaustelle

Material auf der Tunnelbaustelle
Auch ganz einfaches Material auf der Tunnelbaustelle kann ein Fotomotiv sein.
Das Jahr der Fertigstellung ist an den Wänden zu erkennen.
Blick vom Damaschkeplatz in Richtung ZOB. Im Hintergrund sind die Domspitzen zu erkennen.
Baustelle City-Tunnel Magdeburg
Ein Blick in den noch nicht fertigen City-Tunnel. Dies ist die Röhre, durch die der Verkehr später in östliche Richtung fließen wird.
#InstaMeetMagdeburg
Spuren der Baufahrzeuge auf dem Baustellenuntergrund.

Die Tunnelreporterin

Begleitet haben uns übrigens nicht nur der Vertreter der MMKT, Thomas Schwenke und der Projektleiter der Stadt, Christian Fuß. Auch Xenija Richter, eine Studentin, war dabei – wenn ich das richtig verstanden habe, ist sie die neue Tunnelreporterin der Stadt. Sie wird im Auftrag der MMKT künftig regelmäßig über Magdeburgs wohl bekannteste Großbaustelle berichten. Ich freue mich darauf!

Tunnelreporterin bei der Arbeit

Mehr Eindrücke vom InstaMeet auf der Tunnelbaustelle Magdeburg

Viele Teilnehmer des InstaMeet am 23. August 2019 haben bereits in unterschiedlichen sozialen Netzwerken ihre Fotos geteilt. Du findest sie unter den Hashtags, die ich bereits eingangs erwähnte, unter anderem bei folgenden Instagrammern:

https://www.instagram.com/alles_poster/

https://www.instagram.com/rbpphotography.de/

https://www.instagram.com/inesschulze95/

https://www.instagram.com/amarx.md/

Natürlich auch auf den Instagram-Profilen der MMKT:

https://www.instagram.com/visit.magdeburg/

https://www.instagram.com/magdeburgerleben/

Du nutzt Instagram nicht, hast aber einen Facebook-Account? Dann schau hier:

https://www.facebook.com/TouristInformationMagdeburg/

https://www.facebook.com/Magdeburgerleben/

Mehr über Magdeburg auf SilverTravellers

Natürlich gibt es auf SilverTravellers noch mehr über  Magdeburg und Umgebung  zu lesen. Stöbere doch einfach selbst ein wenig durch die Artikel.


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