Bequia? Noch nie gehört!

Werbung, unbeauftragt! Bei diesem Text handelt es sich um einen redaktionellen Beitrag, der durchaus eine werbende Wirkung haben könnte, ohne dass ich dafür beauftragt oder bezahlt wurde!

Gleich an der ersten Station unserer Karibik-Kreuzfahrt erleben wir die Vorteile, mit so einem kleinen Schiff unterwegs zu sein. Wir steuern einige „Geheimtipps“ der Karibik an, auf denen der Massentourismus (noch) nicht angekommen ist.

Welcome to Bequia

Fahne Welcome to Bequia

Bequia gehört zum Staat „St. Vincent & the Grenadines“ und ist eine kleine überschaubare Insel – wenn auch die größte Insel der Grenadinen.
Unser Schiff liegt auf Reede in der Admiralty Bay vor Port Elisabeth, dem größten Ort der Insel. Den Namen hat der Ort zu Ehren eines Besuches der englischen Königin erhalten,  das Land gehört dem Commonwealth an.
Bequia (gesprochen: Beck-way) ist eine hügelige Insel vulkanischen Ursprungs, die überall mit sattem Grün bedeckt ist. Davor in der Bucht das türkisfarbene Meer mit vielen kleinen und großen Segelbooten und Yachten.

Blick in eine Bucht vor Bequia

Wir haben auf dem Schiff den Ausflug „Scenic Bequia“ gebucht – eine Rundfahrt über die Insel. Organisierte Ausflüge vom Schiff sind auf der Seabourn Spirit nicht vergleichbar mit denen größerer Schiffe. Die Ausflüge finden in sehr kleinen Gruppen statt und so sind wir also auch nur sechs Passagiere, die sich am Treffpunkt einfinden.

Fort Hamilton auf Bequia

Zunächst fahren wir zum Fort Hamilton. Von der Festung, die Ende des 18. Jahrhunderts auf einem Hügel nordwestlich der Admiralty Bay gebaut worden ist, ist nicht mehr viel zu sehen. Übrig geblieben sind lediglich ein paar Kanonen, die an einer niedrigen Steinmauer aufgebaut sind und in die Bucht zeigen.

Infotafel Fort Hamilton

Bequia - Fort Hamilton

Ein Hinweisschild informiert uns über einen interessanten Aspekt: Das Fort Hamilton wurde nach einem der Gründerväter der Vereinigten Staaten von Amerika benannt, Alexander Hamilton. Zwar hat er niemals einen Fuß auf Bequia gesetzt, sein Vater James lebte jedoch zwischen 1774 und 1790 auf der Insel.

Für die Besichtigung des Forts benötigt man nicht mehr als 15 Minuten. Allerdings ist die Aussicht von diesem Hügel über die gesamte Bucht atemberaubend und schon deswegen lohnt sich der Aufstieg oder die Fahrt zum Fort.

Admiralty Bay vor Bequia
Ausblick vom Fort Hamilton über die Admiralty Bay vor Bequia

Schildkröten Aufzuchtstation „Old Hegg Turtle Sanctuary“

SchildkröteNächster Programmpunkt des Ausflugs ist ein Besuch im „Old Hegg Turtle Sanctuary“. Dies ist eine Aufzuchtstation für Karettschildkröten. In diversen Becken sind die Tiere in unterschiedlichen Größen zu sehen. Der Betreiber erläutert uns das Projekt: Sie überwachen die Strände und Nester und versuchen, die Eier vor Wilderern zu schützen. Sie sammeln Jungtiere ein und ziehen diese bis zum Alter von 5 Jahren auf, bis sie wieder in das Meer entlassen werden. Diese Vorgehensweise ist sehr umstritten und auch die Haltung der eigentlich als Einzelgänger bekannten Tiere in Gruppen in den kleinen Becken findet viele Kritiker. Auch bei mir hinterläßt die Besichtigung der Schildkrötenfarm doch eher gemischte Gefühle.

Wundervolle Aussichtspunkte

Auf dem Rückweg nach Port Elisabeth machen wir noch einmal einen Stop an einem Aussichtspunkt und genießen die Aussicht auf die Admiralty Bay von der dem Fort Hamilton gegenüberliegenden Seite.

Bequia Admiralty Bay

Anschließend bummeln wir durch den kleinen Hafenort, bewundern die bunten Häuser, lassen uns eine Kokosnuss schmecken – ja, wir sind definitiv in der Karibik!

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1 Kommentar
  1. Kathy

    Hi, eine richtig schön Ausflugsbeschreibung. Vielen Dank dafür
    Herzliche Grüße
    Kathy von Ahoi und Moin Moin

    Ich lade dich zu meinem Blog
    ahoiundmoinmoin.wordpress.com ein

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