Arcotel John F – Hotel mit Charme im Herzen Berlins

Werbung, unbeauftragt! Bei diesem Text handelt es sich um einen redaktionellen Beitrag (mein ganz persönlicher Erfahrungsbericht), der durchaus eine werbende Wirkung haben könnte, ohne dass ich dafür beauftragt oder bezahlt wurde! *

Ein Hotel im Herzen Berlins, nur wenige Minuten Fußweg von den berühmten historischen Sehenswürdigkeiten wie Brandenburger Tor, Gendarmenmarkt oder Museumsinsel, von Hotspots wie Friedrichstraße oder Boulevard „Unter den Linden“ entfernt – das ist der perfekte Ausgangspunkt für eine Städtereise in unsere Hauptstadt. Zentraler geht es kaum. Das Arcotel John F Berlin befindet sich im „Quartier am Auswärtigen Amt“ und eben diese Lage neben dem Auswärtigen Amt hat auch zum Motto des Hotels inspiriert: Lebendig, Weltoffen, International.

Arcotel John F Berlin – Design mit Liebe zum Detail

Ein Motto, das sich auch im innovativen Design wiederspiegelt. Während sich das Farbkonzept des Hauses auf edles Schwarz-Weiß sowie diverse Grau-Töne beschränkt, beeindruckt das individuell für dieses Hotel entworfene Mobiliar in Form und Material durch Exklusivität und Extravaganz. Insbesondere im Restaurant und in der Bar des Hauses habe ich den Eindruck, Anklänge des Bauhaus-Stils zu entdecken – beispielsweise bei den Stühlen und Barhockern, welche die klaren Fassadenelemente des benachbarten Auswärtigen Amtes in ihrem Design aufnehmen.

Arcotel John F Berlin

Es sind die eher unauffälligen Details, welche das Gesamtbild komplettieren: ein Blick an die Aufzugdecke offenbart den Sternenhimmel zum Zeitpunkt der Hoteleröffnung vor 10 Jahren.

Arcotel John F Berlin

Der Rote Faden – die Kennedys

Mehr als 55 Jahre liegt der Besuch John F. Kennedys in Berlin mittlerweile zurück, bei welchem er am Ende seiner Rede vor dem Schöneberger Rathaus die berühmten Worte „Ich bin ein Berliner“ sprach. Und dafür begeistert gefeiert wurde. Diese besondere Beziehung Berlins zum 35. Präsidenten der USA wird im Innendesign des Arcotel John F Berlin sehr beeindruckend thematisiert und prägt das Erscheinungsbild sowohl der Zimmer und Suiten, als auch der öffentlichen Bereiche.

Die auffälligsten Elemente sind sicher die Schaukelstühle – eine Hommage an John F Kennedy, der wegen eines Rückenleidens gern im Schaukelstuhl gesessen und diesen auch auf Reisen immer mitgeführt haben soll. So edel wie diese im Arcotel John F sah das Original sicher nicht aus, aber das ist wohl eher nebensächlich. Bequem sind die Stühle und gern nehmen wir in der Lobby in ihnen Platz.

Arcotel John F Berlin

Ein anderes Element, das auf eher unauffällige Art und Weise an die Kennedys erinnert, sind die Lampen in den öffentlichen Bereichen wie Bar und Restaurant sowie in den Zimmern. Mit ihrer geschwungenen Form sollen sie an ein Kleid Jacky Kennedys erinnern.

Arcotel John F Berlin

Darüber hinaus finden sich in zwei speziellen Zimmern des Hauses weitere Anklänge an das berühmte Präsidentenpaar: im Kennedy Zimmer und in der Präsidenten Suite.

Individuelle Zimmer mit Charme und Eleganz

Das Arcotel John F verfügt über insgesamt 190 Zimmer und Suiten, in denen sich das bereits beschriebene Designkonzept originell fortsetzt. Auch wenn die Zimmer und Suiten durchaus sehr unterschiedlich gestaltet sind, gleichen sie sich in den wesentlichen Ausstattungsmerkmalen: Bad/WC, Föhn, Minibar, Klimaanlage, Safe in angenehmer Größe, Flat-TV und DVD/CD-Player (benötigt man den wirklich im Hotel?). Wie bereits erwähnt, steht im gesamten Hotel WLAN zur Verfügung – natürlich auch in den Zimmern.

Damit enden aber auch die Gemeinsamkeiten, die Zimmer und Suiten an sich sind doch sehr individuell gestaltet. Dies ist auch ein Grund, weshalb eine telefonische Zimmerbuchung im Arcotel durchaus sinnvoll ist. Im persönlichen Kontakt können Vorlieben wie Queensize- oder California Kingsizebett, Lage zur ruhigen Seitenstraße oder Panorama-Ausblick direkt besprochen werden. Nicht immer ist das preiswerteste Zimmer auch das passenste.

Arcotel John F Berlin

Wir hatten diesmal online über die Hotel-Webseite gebucht (das war übrigens der günstigste Preis, den ich bei meiner Internetrecherche gefunden hatte) und ein Panorama-Zimmer erhalten – leider mit Queensize-Bett, was ich nicht so wirklich mag. Dafür war der Ausblick sehr schön. Nun, beim nächsten Mal folge ich dem Rat von Herrn Ressel, der uns freundlicherweise zu einer Hotelführung eingeladen hat, und buche telefonisch. Mit konkreter Angabe meiner Ausstattungswünsche.

Nun aber zu den verschiedenen Zimmerkategorien:

Zimmer: Comfort Zimmer, Superior Zimmer, Panorama Zimmer

Diese Zimmer verfügen natürlich über die bereits erwähnten wesentlichen Ausstattungsmerkmale. Darüber hinaus sind die 76 Comfort Zimmer, 99 Superior Zimmer und 5 Panorama Zimmer in unterschiedlichen Varianten gestaltet. Es gibt innerhalb der Kategorien sowohl Queensize-Betten, California Kingsize-Betten oder Twin-Betten.

Teilweise gibt es in den einzelnen Zimmern den wunderbaren Schaukelstuhl – dieser ist übrigens normalerweise fest mit einem Keil fixiert, der nur auf Gästewunsch entfernt wird.

Einige Zimmer verfügen sogar über eine Miniküche, andere wiederum über eine extragroße Walk-In-Dusche.

Die Panorama Zimmer verfügen über einen besonderen Ausblick auf den Fernsehturm und den Berliner Dom.

Dies alles unterstreicht noch einmal die Wichtigkeit, bei der Buchung seine Wünsche und Erwartungen zu artikulieren.

Themenzimmer: Kennedy Zimmer, International Style Zimmer

Etwas ganz Spezielles sind die Themenzimmer im Arcotel John F. Leider konnten wir das Kennedy Zimmer bei unserem Rundgang nicht besichtigen, da es zu diesem Termin belegt war. Es soll ganz prächtig aussehen und ein Gefühl vermitteln, als wäre man zur Zeit Kennedys im Weißen Haus.

Die Minibar ist dort dieser typisch amerikanische Kühlschrank, ein originalgetreuer Oval Office Vorhang, ein Baldachin über dem Bett und selbst ein Fahnenständer soll mit zur Ausstattung gehören. Ich muss sagen, das macht mich direkt neugierig und ich habe gleich mal geschaut, was eine Übernachtung in diesem Zimmer denn kosten würde. Siehe da – der Preis ist nicht höher, als für ein Panorama Zimmer.

Das zweite Themenzimmer, das International Style Zimmer, konnten wir besichtigen. Auch hier ist die Minibar in einem amerikanischen Kühlschrank untergebracht. Ansonsten klare Linien im Bauhaus-Stil. Nicht ganz mein Fall, ich würde eher das Kennedy Zimmer bevorzugen.

Suiten: Junior Suiten, City Suite und Park Suite, Präsidentensuite

Die 5 Junior Suiten verfügen über eine Trennung zwischen Schlaf- und Wohnbereich und werden daher gern von Familien mit Kind gebucht, wie uns Herr Ressel erläutert.  Zustell- oder Babybett gibt es auf Anfrage.

Wobei ich dafür doch eher die City- oder Park-Suite empfehlen würde, die noch ein wenig mehr Raum bieten.

Das absolute Sahnehäubchen aber ist die Präsidentensuite. Wie der Name schon vermuten lässt, ist auch diese eine Hommage an die Kennedys. Ganz speziell ist das Bad gestaltet: hier findet sich ein großes Fliesen-Mosaik mit einem Portrait von Jackie Kennedy. Interessant ist auch die japanische Sitzbadewanne, in der man – wie uns Herr Ressel erläutert – nicht in stehendem Wasser badet, sondern quasi duscht.

Arcotel John F Berlin

Ansonsten bietet diese Suite vor allem viel Raum, einen großen Esstisch (auch ein eigenes Catering ist möglich) und natürlich den obligatorischen Schaukelstuhl. Sie wird gern zu besonderen Anlässen gebucht, beispielsweise zu runden Geburtstagen, Jubiläen oder einfach mal als etwas Besonderes. Als beste Suite des Hauses liegt ihr Preis dennoch nicht im astronomischen Bereich.

Arcotel John F Berlin

Arcotel John F Berlin – die kulinarische Seite

Beim Namen des Hotelrestaurants, Foreign Affair, wird wieder die direkte Nachbarschaft zum Auswärtigen Amt aufgegriffen. Das Restaurant soll 2019 umgestaltet werden – unter anderem soll ein moderner Front Cooking Bereich gestaltet werden, so berichtet Herr Ressel bei unserem Rundgang. Aber auch jetzt schon wirkt es einladend und die Speisekarte bietet eine gute Auswahl unterschiedlicher Gerichte. Von Klassikern der österreichischen Küche (schließlich ist ARCOTEL eine österreichische Hotelmarke), wie dem Original Wiener Schnitzel, bis hin zu Vegetarischen und Veganen Spezialitäten.

Arcotel John F Berlin

Lunch oder Dinner im Restaurant Foreign Affairs probieren wir während unseres Aufenthaltes im Arcotel John F leider nicht – es passt zeitlich einfach nicht. Das umfangreiche Frühstücksbuffet allerdings ist für uns jeden Morgen ein wahrer Genuss.

Arcotel John F Berlin

Arcotel John F Berlin

Ich stelle mir eine Frühstücksbowl mit Joghurt, Getreideflocken und Beerenobst zusammen, während die bestellten Spiegeleier frisch zubereitet werden. Ein Glas Fruchtsaft und eine gute Tasse Kaffee dazu, das ist doch ein wunderbarer Start in den Tag!

Arcotel John F Berlin

Die Town Bar lädt ganztägig zum Entspannen ein. Neben verschiedenen Speisen und Snacks finden wir auf der Barkarte diverse kreative Cocktails. Ein spezieller Cocktail des Monats wird darüber hinaus auf einer Tafel in der Bar angepriesen.

Arcotel John F Berlin

Sport und Wellness im Arcotel John F Berlin

Im Fitnessbereich in der 6. Etage finden sich einige Cardio-Geräte wie Crosstrainer, Fahrrad und Laufband. Herr Ressel berichtet, dass insbesondere bei Tagungsgästen auch der Tischkicker sehr beliebt ist.

Arcotel John F Berlin

Wem der Sinn eher nach Wellness steht, der kann im Saunabereich auf derselben Etage entspannen. Klein, aber fein: neben zwei Finnischen Trockensaunen mit jeweils 75 oder 90°C findet sich hier auch eine Infrarotsauna. Natürlich gibt es auch einen Ruhebereich.

Arcotel John F Berlin

Vor- und Nachteile eines Business-Hotels

Das Arcotel John F ist ein Business-Hotel – die überwiegende Anzahl der Gäste sind Geschäftsreisende, während wir als Individualreisende auf einer touristischen Städtereise im Hotel weilen. Tatsächlich hat so ein Business-Hotel sowohl Vor- als auch Nachteile.

Geschäftsreisende haben in der Regel einen ganz anderen Zeitplan als Touristen. Während wir auf unserer Städtereise ganz in Ruhe ein wenig später in den Tag starten können, sind die Geschäftsreisenden meist an Termine gebunden und daher schon recht zeitig beim Frühstück. Die erste Hektik im Restaurant ist also schon vorüber, als wir zum Frühstück kommen.

Auch abends scheinen die Geschäftsreisenden einen anderen Zeitplan zu haben als wir – während wir den Abend an der Hotelbar ausklingen lassen, sitzen sie möglicherweise in ihren Zimmern und bearbeiten Mails. Jedenfalls ist es an der Bar nicht wirklich voll.

Heute eigentlich eine Selbstverständlichkeit und für mich als Auswahlkriterium ganz wichtig: in einem Businesshotel steht in der Regel WLAN zur Verfügung und der Zugang verfügt über eine angenehme Geschwindigkeit.

Oft sind in Business-Hotels die Spa- und Wellness-Bereiche nicht sehr groß – so auch in diesem Fall. Es gibt einige Saunen und einen kleinen Ruhebereich – meiner Ansicht nach bei einer Städtereise absolut ausreichend, wer aber ein ausgesprochener Wellness-Fan ist, wird damit sicher nicht glücklich.

Fazit

Wer stilvolle Hotels mit einem Hauch von Exclusivität und Glamour mag und sich nicht an einer Überzahl von Geschäftsreisenden stört, ist im Arcotel John F Berlin genau richtig. 

Alle Berichte zu unserem Kurztrip nach Berlin im Advent

Weiterlesen … den einen oder anderen Berlin Tipp und Erfahrungsberichte von unserem Kurztrip nach Berlin gibt es in folgenden Beiträgen:

5 Gründe für einen Kurztrip – Berlin im Advent
Berlin Tipp: Staatsoper Unter den Linden
Restaurant Aigner – Wiener Flair am Berliner Gendarmenmarkt
Arcotel John F – Hotel mit Charme im Herzen Berlins
Lohnt sich die Berlin Welcome Card? 


*Transparenzhinweis: Dieser Beitrag ist auf Basis einer individuelle Recherchereise entstanden. Die Reise habe ich selbst organisiert und den Hotelaufenthalt selbst bezahlt.
Ich bedanke mich bei Herrn Ressel vom Arcotel John F Berlin für die freundliche Führung durch das Haus. Meine Meinung wurde davon nicht beeinflusst und es gab keinerlei Vorgaben bezüglich der Inhalte dieses Beitrags. Für den Beitrag erhielt ich kein Honorar. Ich habe mich freiwillig entschieden, darüber zu bloggen, und der Bericht spiegelt meine ganz persönlichen Eindrücke wider.
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