3 Tage in Bangkok – Sehenswürdigkeiten und Highlights

Werbung, unbeauftragt! Bei diesem Text handelt es sich um einen redaktionellen Beitrag, der durchaus eine werbende Wirkung haben könnte, ohne dass ich dafür beauftragt oder bezahlt wurde!

Du suchst ein Programm für 3 Tage in Bangkok? Vielleicht findest du Inspiration in meinem Erfahrungsbericht. Wir haben die Stadt während einer Kreuzfahrt mit zwei Overnights besucht.

3 Tage in Bangkok

Die Einfahrt vom Golf von Thailand über den Fluss Chao Phraya bis zum Stadthafen Klong Toey ist recht interessant. Wir passieren die Kanchanaphisek-Brücke – eine Schrägseilbrücke, die sich in einer Gesamtlänge von fast einem Kilometer sechsspurig  über den Fluss spannt. Als Teil der Äußeren Ringstraße von Bangkok zeigt sie uns, dass wir nun in der asiatischen Metropole angekommen sind.

3 Tage in Bangkok Hafeneinfahrt
Kanchanaphisek-Brücke in Bangkok

Direkt hinter der Brücke fährt unser Schiff an einem großen „schwimmenden“ Dorf vorüber.

Unser Besuch in Bangkok findet im Rahmen einer Kreuzfahrt statt. Das Kreuzfahrtschiff Azamara Journey hatten wir wegen der Routenführung und einiger Overnights (über-Nacht-Aufenthalte in verschiedenen Häfen) ausgewählt.  Die Azamara Journey ist klein genug, um im Stadthafen Klong Toey von Bangkok anlegen zu dürfen, während größere Schiffe in Laem Chabang, rund 150 km südwestlich von Bangkok verbleiben müssen.

3 Tage in Bangkok Hafen Klong Toey
Stadthafen Klong Toey in Bangkok

Drei Tage in Bangkok sieht die Route vor – Zeit genug, einige Highlights der Stadt auf eigene Faust zu erkunden und auch einen Ausflug in die Umgebung zu unternehmen.

Geplant haben wir den Besuch des Tempels Wat Arun, eine Fahrt zum berühmten Railway Markt in Mae Klong und zu einem der schwimmenden Märkte, den Königspalast möchten wir besuchen und einen besonderen Abend werden wir in einem Park nahe der Stadt verbringen: The Ancient City (Mueang Boran) ist ein Freilichtmuseum für thailändische Architektur, Kultur und Kunst. Thailand in a nutshell sozusagen.

Ein volles Programm, das eine gute Organisation im Voraus benötigte. Uns kommt zugute, dass Azamara für alle Passagiere einen kostenfreien Shuttlebus vom Hafen in die Stadt bereitstellt, welcher uns direkt an eine recht zentrale Metro-Station bringt.

Der Tempel Wat Arun

Kennst du Tempelmüdigkeit?

Das soll jetzt nicht respektlos rüberkommen – aber wenn du eine Weile in Südostasien unterwegs bist, stellt sich irgendwann eine gewisse „Tempelmüdigkeit“ ein. Auch wenn jeder Tempel etwas Besonderes ist und sie meist sehr prachtvoll aussehen – irgendwann hat man genug Tempel gesehen.

So haben wir überlegt, welchen Tempel wir uns denn während unseres Aufenthaltes – wir sind ja nur 3 Tage in Bangkok – anschauen sollten. Wir entschieden uns für den Tempel Wat Arun, da er quasi das Wahrzeichen von Bangkok ist. Wat Arun – der Tempel der Morgenröte – soll einer der schönsten Tempel in Bangkok sein.

Die Faszination des Wat Arun

Der Wat Arun ist ein buddhistischer Tempel, dessen Name dem Gott der Morgenröte – Aruna – entlehnt ist. Er erinnert in seiner Bauweise an die Tempel, welche wir schon in Myanmar und Kambodscha bewundert haben. In der Mitte eine zentrale Erhebung, ein sogenannter Prang. Dieser symbolisiert den Weltenberg Meru, der in der buddhistischen Mythologie das Zentrum der Welt darstellt. Ringsum das Weltenmeer, dargestellt durch die verschiedenen Ebenen rings um den Prang.

3 Tage in Bangkok Wat Arun
Tempel Wat Arun in Bangkok

Besonders faszinierend sind die prachtvollen Dekorationen des Tempels. Er ist sehr reichhaltig mit unzähligen kunstvoll bemalten Porzellanscherben verziert, welche wunderschöne Mosaike bilden. Es soll sich um chinesisches Porzellan handeln.

Figuren schmücken die verschiedenen Ebenen des Tempels. Es handelt sich dabei um mythologische Wesen, die sicher irgendeine Bedeutung haben – jedoch zeigt sich hier der Nachteil unserer Besichtigung auf eigene Faust: ein Guide hätte uns sicher die Bedeutung der Figuren erläutert, aber so konnten wir sie einfach nur unwissend bestaunen. Das Erlebnis schmälert dies jedoch nicht, der Wat Arun ist einfach nur beeindruckend.

Bangkok Wat Arun Bangkok Wat Arun

Auf allen vier Seiten führen steile Treppen den Prang hinauf. Der Ausblick vom oberen Bereich muss fantastisch sein, ich verzichte jedoch auf einen Aufstieg. Zu heiß, zu steil, zu anstrengend – und allein der Gedanke, diese steile Treppe auch wieder herabsteigen zu müssen, bestätigt mich in dieser Entscheidung.

Bangkok Wat Arun
Tempel Wat Arun in Bangkok

Wie kommt man zum Tempel Wat Arun?

Malerisch steht er am Ufer des Chao Phraya und ist daher auch perfekt auf dem Wasserweg erreichbar. Natürlich kannst du auch einfach mit dem Taxi dorthin fahren – wir haben uns allerdings für öffentliche Verkehrsmittel entschieden. Nicht immer muss es das bequemste oder einfachste Transportmittel sein. Wir haben es genossen, in der Stadt auf diese Art und Weise unterwegs zu sein.

Nachdem uns der Shuttle Bus vom Kreuzfahrtschiff bis zum Central World Center gebracht hat, gehen wir wenige Schritte bis zur Station des Skytrain. Mit diesem fahren wir zur Haltestelle Saphan Taksin, direkt am Chao Phraya Fluss und in unmittelbarer Nähe des Sathorn Pier. Von diesem Pier fahren Expressboote zu vielen Sehenswürdigkeiten – unter anderem auch zum Wat Arum. Auch der Königspalast oder der Wat Pho sind auf diesem Wege erreichbar.

Sathorn Pier Bangkok
Sathorn Pier Bangkok

Die Fahrt vom Sathorn Pier bis zum Tempel Wat Arun dauert ca. 20 Minuten, die Boote fahren halbstündlich. Fahrplan und Informationen zu den Attraktionen entlang der Strecke findest du auf der offiziellen Webseite des Chao Praya Tourist Boat

Tipps für deinen Besuch des Tempels Wat Arun

Ganz gleich, welchen Tempel du besuchen möchtest; achte in jedem Fall auf die richtige Kleidung! Eine die Knie bedeckende Hose und auch bedeckte Oberarme sind ratsam. Schulterfreie Shirts oder Tops und kurze Hosen sind nicht angemessen. Vor vielen Tempeln kann man notfalls lockere Hosen oder Tücher zum Überwerfen kaufen, solche Verkaufsstände haben wir auch am Wat Arun gesehen. Besser (und kostensparender) ist es natürlich, sich von vornherein entsprechend zu kleiden.

Die Sonne kann in Südostasien erbarmungslos brennen, selbst bei leicht bewölktem Himmel besteht noch das Risiko eines Sonnenbrandes. Insofern ist ein guter Sonnenschutz angeraten. Der beste Schutz ist natürlich, mit luftiger Kleidung möglichst viel Hautfläche zu bedecken und vor der Sonne zu schützen. Aber auch ein Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor ist angeraten. Ebenso wichtig sind eine Kopfbedeckung und ausrechend Trinken – Wasserflasche nicht vergessen!

Wunderschön soll der Tempel bei Sonnenauf- und -untergang vom gegenüberliegenden Flussufer aussehen. Ich kann mir das sehr gut vorstellen, wie die ersten Strahlen der aufgehenden Sonne den Tempel in ein fantastisches Licht tauchen müssen und wie die Sonne abends hinter dem Tempel versinkt. Nach Einbruch der Dunkelheit soll er dann beeindruckend illuminiert werden.

Weitere Informationen für deinen Besuch des Wat Arun, zu Öffnungszeiten, Preisen etc. findest du auf der offiziellen Webseite des Tempels Wat Arun. Auch ein sehr schöner virtueller 360-Grad-Rundgang ist dort einzusehen.

Mae Klong Railway Market (Talad Rom Hoob)

Asiatische Märkte hatten wir eigentlich auf verschiedenen Stationen unserer Reise bereits einige gesehen, aber dieser hier stand ganz oben auf meiner Wunschliste. Der abenteuerlichste Markt Thailands – der Mae Klong Railway Market ist deshalb so besonders, weil er sich direkt an und auf den Gleisen einer Bahnstation befindet. Mehrfach täglich passieren Züge den Markt. Dann räumen die Händler ihre Auslagen und Markisen/Sonnensegel gerade soweit zur Seite, dass sie vom vorbeifahrenden Zug nicht beschädigt werden. In einer Fernsehreportage hatte ich die Bilder davon gesehen. Diese Kreuzfahrt, bei welcher wir 3 Tage in Bangkok verbringen, bietet nun die Möglichkeit für einen Besuch des interessanten Marktes.

Ein Bummel über den Markt

Aus der Bahnstation Mae Klong heraus führen die Gleise über eine kleine Straße und verschwinden auf der anderen Straßenseite beinahe unter den üppigen Auslagen der Marktstände. Auf beiden Seiten der Gleise werden die Waren zum Kauf angeboten, der Weg durch den Markt führt auf den Gleisen entlang. Wir schreiten von Schwelle zu Schwelle, betrachten die Auslagen  – über uns schützen Markisen und Sonnensegel vor der gleißenden Sonne. Heiß ist es, kaum ein Lüftchen weht hier in der Enge des Marktes.

Das Sortiment des Marktes ist nicht auf Touristen ausgerichtet, Zielgruppe sind die Einheimischen. Verkaufsstände mit Früchten, Gemüse, Fleisch und vor allem Fisch und Meeresfrüchten reihen sich aneinander. Aber es gibt auch kleine Garküchen und Stände mit frisch zubereiteten Speisen.

Mae Klong Railway Market Mae Klong Railway Market Mae Klong Railway Market Mae Klong Railway Market Mae Klong Railway Market Mae Klong Railway Market

Wir kaufen uns eine Staude Babybananen und einen Beutel Longan-Früchte – ich fand es einfach nicht angebracht, nur zu schauen und zu fotografieren. Die Früchte sind köstlich und trotz der Vollpension auf dem Schiff durchaus einen Kauf wert. Wir vernaschen sie später direkt auf der Rückfahrt.

Achtung! Der Zug kommt!

Das eher beschauliche Markttreiben wird jäh unterbrochen, wenn sich der Zug nähert. Es ertönt zunächst ein lautes Signal, gefolgt von Durchsagen, welche auch in englischer Sprache das Einfahren des Zuges ankündigen. Man hat sich offenbar auf die vielen Touristen eingestellt, welche den Markt besuchen.

Der sich nähernde Zug ist nicht zu überhören. Das Warnsignal wird immer lauter, bald ist auch das Schnaufen des Triebwagens zu vernehmen.

Mae Klong Railway Market
Mae Klong Railway Market – bevor der Zug kommt

Die Markthändler reagieren auf die Signale sehr routiniert. Die Auslagen, welche teilweise direkt mit Rollen versehen sind, werden von den Schienen zurückgefahren. Einige Waren bleiben an den Schienen liegen – sie liegen flach genug, dass der Zug sie beim Passieren nicht berührt. Die Sonnenmarkisen sind so befestigt, dass sie einfach zurückgeklappt werden können, was oft erst im letzten Moment vor Ankunft des Zuges geschieht. Spätestens jetzt erschließt sich, weshalb der Markt bei den Einheimischen den Namen Talad Rom Hoob trägt, was so viel wie „Schirm-zurück-Markt“ bedeuten soll.

In Schrittgeschwindigkeit, aber unaufhaltsam rollt der Zug durch den Markt. Nur Millimeter an und über den Auslagen schiebt sich der Stahlkoloss vorbei. Es ist nahezu unglaublich, dass dabei keine Waren beschädigt werden. Die Touristen bringen sich im letzten Moment in Sicherheit und halten fotografisch und als Video das unglaubliche Erlebnis fest.

Mae Klong Railway Market Mae Klong Railway Market Mae Klong Railway Market Mae Klong Railway Market Einige Markthändler wirken auf mich ob der Touristen ein wenig genervt, aber die meisten sind sehr freundlich und weisen den Marktbesuchern den Weg zu einem sicheren Platz während der Zugdurchfahrt.

Ist der Zug vorüber, werden in Windeseile die Auslagen wieder ausgebreitet und die Markisen ausgeklappt – als wäre nichts geschehen.

Mae Klong Zugmarkt

Acht mal wiederholt sich das geschilderte Prozedere täglich – viermal in jeder Richtung passiert ein Zug den Markt.

Die Geschichte des Marktes

Tatsächlich ist der Mae Klong Railway Market älter als die Zugstrecke, die durch den Markt führt. Es soll den Markt seit mehr als 100 Jahren an dieser Stelle geben, erst nachdem sich der Markt dort etabliert hatte, wurde die Zugstrecke gebaut.

Die Händler wollten ihren Markt nicht aufgeben und auch ihre Stände nicht verlegen. So arrangierte man sich – die Markthändler behielten weiterhin ihren Platz, den sie nur für kurze Zeit beräumen wenn ein Zug die Gleise passiert. Ein außergewöhnliches Arrangement, welches diesen Markt inzwischen zu einer Touristenattraktion machte.

Wie kommt man zum Mae Klong Railway Market?

Der Mae Klong Railway Market befindet sich ca. 75 Kilometer außerhalb von Bangkok – eben in einer Stadt namens Mae Klong. Um von Bangkok aus dorthin zu kommen und diesen interessanten Markt zu besuchen, gibt es verschiedene Möglichkeiten – mit unterschiedlichem (Zeit-)Aufwand, Kosten und Mühen.

  1. im Rahmen einer geführten Tour über einen örtlichen Anbieter
    Es gibt verschiedene Anbieter, die Halbtages- oder Tagestouren zum Mae Klong Railway Market durchführen. Das ist natürlich die bequemste Art und Weise – der gesamte Transfer ab/bis Bangkok wird vom Touranbieter organisiert; oft ist dabei auch eine Fahrt mit dem Zug durch den Markt enthalten. Du musst dich um nichts selbst kümmern, bist aber in der Regel in einer Gruppe unterwegs und im Ablauf gebunden.
  2. mit einem Taxi
    wir haben diesen Ausflug mit einem Taxi unternommen – zuvor haben wir einen pauschalen Betrag verhandelt. Diese Variante war äußerst bequem, der Fahrer hat uns in Mae Klong in der Nähe des Marktes abgesetzt und uns zum verabredeten Zeitpunkt dort auch wieder abgeholt. Wir hatten viel Zeit, um ausgiebig über den Markt zu schlendern.
    Im Anschluss an den Marktbesuch sind wir dann noch mit dem Taxi weitergefahren, direkt zum Damnoen Saduak Floating Market.
  3. mit öffentlichen Verkehrsmitteln (Zug und Fähre)
    Die Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist eine sehr authentische Möglichkeit, von Bangkok aus diesen Markt zu besuchen – zweifellos auch in Bezug auf Zeit- und Organisationsbedarf deutlich aufwendiger. Dafür erlebst du bei dieser Variante auf der Hin- und Rückfahrt jeweils die Fahrt mit dem Zug durch den Markt. Und so geht das:
    Du nimmst von Bangkok aus (Wongwian Yai Railway Station) einen Zug Richtung Maha Chai (Samut Sakhon). Keine Sorge, das Aussteigen kannst du nicht verfehlen: dies ist die Endhaltestelle. Die Züge fahren auf dieser Strecke ca. alle 1 – 1 ½ Stunden, die Fahrt dauert ungefähr 60 Minuten. In Maha Chai angekommen, begibst du dich zur Fährstation am Fluss und nimmst die Fähre auf die andere Seite des Flusses nach Ban Laem. Vom Bahnhof Ban Laem schließlich fährt der Zug nach Mae Klong ab, wo er nach noch einmal 60 Minuten eintrifft und vor Erreichen des Bahnhofs den Markt durchquert.
    Das Ganze hat mich zwar auch gereizt, aber auf Grund unseres begrenzten Zeitlimits habe ich es verworfen – wir sind ja nur 3 Tage in Bangkok und grob geschätzt würde man für diese Variante ca. 3 Stunden je Richtung benötigen. Achtung: wenn du auf diese Art und Weise von Bangkok aus den Mae Klong Railway Market besuchen möchtest, dann schaust du am besten vorher noch einmal wegen der genauen Fahrtzeiten auf der offiziellen Webseite der State Railways of Thailand

Tipps für deinen Besuch des Mae Klong Railway Market

Der Markt ist täglich von 6-18 Uhr geöffnet. Die meisten Touristen treffen erst gegen Mittag dort ein, daher ist ein Besuch in den frühen Vormittagsstunden zu empfehlen.

Das Marktsortiment ist auf einheimische Besucher ausgerichtet – dennoch solltest du nicht nur zum Schauen dorthin fahren. Vielleicht kaufst du ein wenig Obst oder Süßigkeiten – auf jeden Fall freuen sich die Markthändler darüber und du bist nicht nur der lästige Tourist.

Kombiniere den Besuch der Mae Klong Railway Market mit einem zweiten Marktbesuch, beispielsweise des Damnoen Saduak Floating Market. Dieser schwimmende Markt ist zwar sehr touristisch ausgerichtet, aber dennoch sehr interessant. Allerdings gibt es da ein Problem: auch bei diesem Markt sind die frühen Vormittagsstunden der beste Zeitpunkt für einen Besuch. Nun ja, da musst du Prioritäten setzen: entweder der Zugmarkt oder der schwimmende Markt zuerst. Wir haben dem Mae Klong Railway Market den Vorrang gegeben und es nicht bereut.

Damnoen Saduak Floating Market – der bekannteste schwimmende Markt bei Bangkok

Kennst du den Spreewald? Das ist ein von vielen Kanälen durchzogenes Ökosystem, das mit dem Kahn befahren wird. Im Prinzip ist der Damnoen Saduak Floating Market genau so – nur dass zusätzlich viele Händler mit ihren Booten auf den Wasserstraßen, den sogenannten Khlongs, unterwegs sind.

Schwimmender Markt Bangkok

Der Damnoen Saduak Floating Market geht zurück auf den Damnoen Saduak Kanal, den längsten Kanal von Thailand. Auf einer Länge von 30 Kilometern verbindet er die Flüsse Mae Klong und Tha Chin. Sein Bau begann auf Geheiß des Königs Rama IV und er wurde im Jahr 1868 fertiggestellt. So wurde die Bewässerung der Reisfelder in der Region gesichert und gleichzeitig entstanden neue Verkehrsadern. Auf den Wasserwegen wurden die landwirtschaftlichen Erzeugnisse transportiert und schließlich Handel getrieben. So entstanden die schwimmenden Märkte, von denen es heute noch einige gibt.

Leider ist der Damnoen Saduak Floating Market inzwischen extrem touristisch und die Preise sind meiner Ansicht nach stark überteuert. Es gibt Souvenirstände, Garküchen, Verkauf von Früchten wie Papaya, Mango, Lychee usw. Wir haben die berühmt-berüchtigte Durian-Frucht dort probiert (ich fand ihren Geschmack übrigens gar nicht so schlimm, wie überall beschrieben).

Durian Frucht
Durian-Frucht

Wie bereits erwähnt, hatten wir bei unserer Tour die Priorität auf den Besuch des Mae Klong Railway Market gelegt und den Besuch des Schwimmenden Marktes nur so als Zugabe auf dem Rückweg eingeplant. Daher sind wir erst nach dem Mittag dort eingetroffen und der Besucher-Hauptansturm ist bereits vorüber. Eigentlich ist es viel zu heiß und ein Teil der Verkaufsstände hat bereits geschlossen – andererseits ist es ziemlich leer auf den Kanälen und wir können die Fahrt in Ruhe genießen. Die Fahrt über die Kanäle ist ganz okay, auch wenn mir der Zugmarkt deutlich besser gefiel.

Der Königspalast mit dem Wat Phra Kaeo (Tempel des Smaragd-Buddha)

Auch wenn wir nur drei Tage in Bangkok verbringen – den Königspalast (auch Grand Palace genannt) müssen wir uns einfach anschauen. Er ist DIE Sehenswürdigkeit der thailändischen Hauptstadt.

Beeindruckender Grand Palace

Der Grand Palace geht auf das Jahr 1782 und die Thronbesteigung König Rama I zurück. Dieser betrachtete die alte Hauptstadt westlich des Chao Phraya Flusses als ungeeignet und entschied sich, eine neue Hauptstadt auf der anderen Fluss-Seite zu errichten. Es entstand ein neuer Palast, als königliche Residenz und als Verwaltungszentrum.

Dieser Palast ist seit 1782 die offizielle Residenz der Könige von Thailand. Die nachfolgenden Könige, ihr Hof und ihre königliche Regierung hatten bis 1925 ihren Sitz auf dem Gelände des Palastes. Der Große Palast wird immer noch für offizielle Veranstaltungen genutzt, und jedes Jahr finden dort mehrere königliche Zeremonien und Staatsveranstaltungen statt. Ab 1925 residierten der König, die königliche Familie und die Regierung nicht mehr ständig im Palast, sondern zogen in andere Residenzen um.

Etwas Vergleichbares gibt es nicht: Das Areal des Königspalastes umfasst ca. 218.000 Quadratmeter und ist von einer 1.900 Meter langen weißen Mauer umgeben. Es ist kaum möglich, den Palast bei einem Besuch komplett zu besichtigen.

Die wichtigsten Bauwerke des Grand Palace

Wat Phra Kaeo – der Tempel des Smaragd-Buddha

In diesem Tempel ist das Nationalheiligtum Thailands zu besichtigen: der Smaragd-Buddha. Interessantes Detail: die Statue besteht eigentlich gar nicht aus Smaragd, sondern aus edelster Jade. Auch wenn sie nur 66 Zentimeter misst, ist die religiöse Bedeutung der Statue sehr groß. Der Legende nach soll sie von den Hindu-Göttern Indra und Wischnu in Indien hergestellt worden und auf verschlungenen Wegen nach Thailand gelangt sein, wo der König Rama I extra einen Tempel für den Smaragd-Buddha errichten ließ.

Ihm werden magische Kräfte nachgesagt – er soll jedem Land in dem er sich befindet, Wohlergehen und Wohlstand schenken. Deshalb wird der Buddha heute als der Beschützer Thailands verehrt.

Die Statue ist bekleidet – dreimal im Jahr obliegt es dem thailändischen König, dem Nationalheiligtum goldene, jeweils zur Jahreszeit passende Gewänder anzulegen.

Fotografieren ist im Inneren des Tempels nicht erlaubt.

Tempel des Smaragdbuddha Bangkok
Wat Phra Kaeo – der Tempel des Smaragd-Buddha

Chakri Maha Prasat

Bangkok Königspalast
Chakri Maha Prasat im Königspalast

Das Chakri Maha Prasat stammt aus dem Jahre 1882, König Chulalongkorn ließ es erbauen. Es handelt sich um eine Thronhalle und zwei Flügelbauten. An den Wänden der Thronhalle sind auf Leinwänden diplomatische Empfänge der Vergangenheit dokumentiert.

Da die Halle immer noch für Staatsgeschäfte genutzt wird, ist der gesamte Komplex für die Öffentlichkeit gesperrt. Interessant sind die Wachablösungen, vor dem Gebäudekomplex, welche alle zwei Stunden stattfinden.

Phra Maha Monthien

Im Zentrum des Königspalastes befindet sich die Phra Maha Montien Gruppe. Dieser Bereich besteht aus drei Hauptgebäuden: die Audienzhalle Amarin Winitchai, die Paisal Taksin-Halle und die Chakraphat Phiman-Halle.

Die Audienzhalle wird auch heute noch für Staatszeremonien genutzt, beispielsweise die jährliche Ehrenfeier am Geburtstag des Königs. So gibt es in der Halle einen prachtvollen Thron.

Die Paisal Taksin-Halle wird für die Krönungszeremonie genutzt und in der Chakraphat Phiman-Halle verbringt der König traditionell eine Nacht nach der Krönung.

Mit Ausnahme der Audienzhalle Amarin Winitchai ist der Komplex für Besucher geschlossen.

Borom Phiman Mansion

Das ursprünglich 1903 erbaute Gebäude dienst heute als königliches Gästehaus. König Chulalongkorns Sohn (Rama VI.) hatte hier ehemals seine Residenz.

Dusit Maha Prasat

Die Dusit Maha Prasat-Halle dient der Aufbahrung verstorbener Könige, Königinnen und hochrangiger Mitglieder königlichen Familie. Auch für die jährliche Krönungstagzeremonie wird sie genutzt.

Die Dusit Maha Prasat Thronhalle ist für die Öffentlichkeit zugänglich.

Wie kommt man zum Grand Palace?

Der Grand Palace befindet sich am Ufer des Chao Phraya, direkt gegenüber des Tempels Wat Arun. Er ist daher ebenso wie dieser Tempel sehr gut auf dem Wasserweg erreichbar.

Vom Sathorn Pier fährt man mit dem Chao Phraya Express Boot bis zum Maharaj Pier unterhalb des Königspalastes. Von dort aus sieht man bereits die Mauern des Grand Palace und es sind nur ca. 500 Meter Fußweg, bis man vor den Eingangstoren steht.

Dresscode für den Besuch des Grand Palace

Am Eingang zum Grand Palace wird sehr streng auf angemessene Kleidung kontrolliert und bei Nichterfüllung der strengen Richtlinien der Eintritt verwehrt. Um nicht möglicherweise überteuert vor Ort Kleidung erwerben zu müssen, solltest du dich von vornherein entsprechend kleiden.

Angemessene Kleidung für Männer:

  • Hemd oder Shirt mit Ärmeln
  • Knöchellange Hose

Angemessene Kleidung für Frauen:

  • Bluse oder Shirt mit Ärmeln
  • Knöchellange Hose
  • Kniebedeckenden Rock oder Kleid

Das ist alles nicht gestattet:

  • keine schulterfreien Tops, Tanktops etc.
  • keine bauchfreien Shirts, Crop-Tops
  • keine rückenfreien Shirts
  • keine tief ausgeschnittene Kleidung
  • keine transparente Kleidung
  • keine ¾ lange oder gar kurze Hosen
  • keine Leggins
  • keine zerrissenen Hosen
  • keine FlipFlops/offene Sandalen

Tipps für deinen Besuch des Grand Palace

Optimal ist ein Besuch des Grand Palace in den frühen Vormittagsstunden, wenn die Sonne noch nicht so erbarmungslos brennt und noch nicht so viele Touristen vor Ort sind. Natürlich lässt sich das nicht immer so organisieren.

Grundsätzlich gilt auch hier – wie bei allen Aufenthalten im Freien unter der brennenden Sonne Südostasiens – ein guter Sonnenschutz ist sehr wichtig, d.h. ein Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor, eine Kopfbedeckung. Auch ein Regenschirm ist sehr gut als Schattenspender und Schutz vor der brennenden Sonne geeignet.

Es empfiehlt sich, einen Audioguide auszuleihen. So bist du nicht an eine Führung gebunden, sondern kannst den Palast ganz nach eigenem Belieben und in eigener Geschwindigkeit erkunden – erhältst aber dennoch jederzeit Erläuterungen zu den Sehenswürdigkeiten, die du gerade besichtigst.

Weitere Informationen für deinen Besuch des Königspalastes, zu Öffnungszeiten, Preisen etc. findest du auf der offiziellen Webseite des Grand Palace.

3 Tage in Bangkok Königspalast

AzAmazing Evening in Mueang Boran – The Ancient City

Der Park Mueang Boran – auch als The Ancient City bezeichnet – befindet sich an einer Ausfallstraße ca. 30 Kilometer außerhalb Bangkoks. Das ca. 130 Hektar große Gelände soll aus der Luft betrachtet die Form Thailands besitzen – nachprüfen konnten wir das natürlich nicht. Der Park ist von asphaltierten Straßen durchzogen, auf denen man bevorzugt mit Leihfahrrädern zu den verschiedenen Sehenswürdigkeiten kommt: berühmte Bauwerke aus den einzelnen Regionen Thailands (zum Teil maßstabsgerecht verkleinert), Statuen, Paläste, Tempel, künstliche Seen und Flüsse, sogar einen schwimmenden Markt gibt es – quasi Thailand als Miniaturausgabe.

Bangkok The Ancient City

Auf meiner Wunschliste für Bangkok stand The Ancient City nicht, ich kannte sie nicht einmal. Aber dennoch wurde der Abend in dem Freilichtmuseum nahe Bangkok eines der Highlights unseres Aufenthaltes in Bangkok. Bei Azamara-Kreuzfahrten ab einer Dauer von 7 Tagen gibt es einen sogenannten AzAmazing Evening für alle Passagiere. Diese Veranstaltungen sind landestypisch je nach Route und finden sämtlichst in besonderen Locations statt – in diesem Fall eben in The Ancient City.

Uns erwartet nun also ein exclusiver Abend im Freilichttheater Mueang Boran – mit köstlichem Fingerfood, Folkloreshow, Apsara Tänzerinnen und einer Nachahmung des berühmten Loy Krathong Festivals.

Folkloreshow Bangkok

Mit Bussen geht es zunächst vom Schiff nach Mueang Boran und dort bummeln wir über einen kleinen Markt mit Souvenirständen und genießen ein Buffet mit Fingerfood und Cocktails. Wir spazieren durch den Park und erleben anschließend eine Folkloreshow mit Musik und Tanz. Der krönende Abschluss des Abends ist dann das zu Wasser Setzen eines Blumengestecks mit brennender Kerze – ähnlich wie beim Loy Krathong Festival.

Ancient City Loy Krathong
Illuminiertes Blumengesteck für die Loy Krathong Zeremonie
Ancient City Loy Krathong
Loy Krathong Zeremonie

Der AzAmazing Evening war eine geschlossene Veranstaltung für die Kreuzfahrt-Passagiere. Dennoch denke ich, dass ein Besuch des Freilichtmuseums Mueang Boran auch ohne diese Veranstaltung sehr interessant sein kann. Über den Park, Anreisemöglichkeiten, Preise und öffentliche Veranstaltungen kannst du dich auf der offiziellen Webseite von Mueang Boran informieren.

3 Tage in Bangkok – ein Resümee

Dies kann nur der Versuch eines Resümees sein, eigentlich hätte ich gern noch länger in der thailändischen Metropole verbracht. Es ist immer eine Gratwanderung – man möchte möglichst viel sehen, aber eigentlich auch nicht den ganzen Urlaub in einer hektischen Großstadt verbringen. Unsere Reise ging weiter zu anderen schönen Stationen, wie beispielsweise nach Vietnam mit dem Mekong-Delta, nach Brunei und Borneo.

Die 3 Tage in Bangkok waren sehr anstrengend, da wir viel auf eigene Faust unterwegs waren. Genau das war für uns die richtige Entscheidung, da wir so in unserem eigenen Tempo die ausgewählten Sehenswürdigkeiten und Highlights erleben konnten. Das Erlebte hat neugierig gemacht auf mehr – es ist wie so oft: die Erlebnisse am Rande der Kreuzfahrt ermöglichen einen kleinen Einblick in die Destination und machen Lust, später noch einmal für einen längeren Aufenthalt zurückzukehren.


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9 Kommentare
  1. Charly

    Da hattet ihr wirklich Glück, dass ihr im Stadthafen anlegen konntet. Unser Schiff lag außerhalb von Bangkok und durch den Straßenverkehr benötigten die Busse rund 2 Stunden bis in die Stadt hinein.

  2. Mo

    Liebe Cornelia,

    die asiatischen Länder faszineren mich sehr. Bislang bin ich nur literarisch an diese Orte gereist. In einem meiner letzten Bücher ging es ebenfalls nach Bangkok und den beschriebenen Lokalkolorit fand ich mega. Dort wurde auch der Tempel Wat Arun erwähnt. Aber ich kann schon verstehen, dass irgendwann nur Tempelbesichtigungen keine großen Erfüllungen sind.
    Aber Bangkok hat wirklich eine Menge zu bieten.
    Danke, dass du deine Erfahrungen mit uns hier geteilt hast. Ich bin total fasziniert und würde liebend gern sofort dahin reisen.

    Liebe Grüße
    Mo

  3. Annkathrin

    Wow! Das hört sich alles richtig gut an. Mich reizt Bangkok schon, aber irgendwie bin ich auch so ein bisschen am überlegen, ob ich wirklich hin mag. Denn man sieht und liest ja doch gefühlt schon alles über die Stadt. Eine Sache die mich wirklich reizt, ist der Markt mit dem durchfahrenden Zug! Ich finde das sehr faszinierend & das muss auch richtig fancy gewesen sein. Auch dadurch zu fahren bestimmt! Kann aber auch absolut verstehen, dass ihr Zeit durch die Taxi-Fahrt gespart haben.

    Die „Tempelmüdigkeit“ kann ich sehr nachvollziehen. Ich war auf Studienfahrt in Istanbul und dort haben wir 1 Woche lang so viele Moscheen angeschaut – ich konnte am Ende kaum noch eine auseinander halten 🙈 Von der Fahrt kann ich auch unterschreiben, dass es wichtig ist, die richtigen Kleidung mitzunehmen & nicht an den Moscheen abgewiesen zu werden. Also sehr ähnlich zu Bangkok.

    Toller Artikel! Da überlege ich mir das vllt doch nochmal, ob ich Bangkok auf meine Reiseziel-Liste schreibe ☺️

  4. Miriam

    Liebe Cornelia,
    Bisher war ich kaum in Asien unterwegs, über Jordanien und Israel bin ich noch nicht hinausgekommen. Aber gerade die Märkte und Tempel in Thailand würden mich total reizen. Wie cool ist für mich als Wasserliebhaberin denn bitte der Damnoen Saduak Floating Market? Da würde ich sofort hin und rumschippern und sicher auch das ein oder andere frische Obst oder Gemüse probieren und kaufen. Falls es mich mal nach Bangkok verschlägt, werde ich diesen Markt auf jeden Fall besuchen.
    Liebe Grüße von Miriam

  5. Cindy

    Krass was man in drei Tagen alles erleben kann, auf das Erlebnis mit der Zugdurchfahrt über den Markt bin ich etwas neidisch 😉 Einfach nur sehr faszinierend das ganze. Ich mag Asien sehr und die Umtriebigkeit, war leider schon einige Jahre nicht mehr da, was sehr schade ist. Danke fürs Mitnehmen auf diese kleine Reise durch Bangkok.
    LG
    Cindy

  6. Jana

    Du hast wieder so viele schöne BIlder von deiner Reise mitgebracht Cornelia, da bereue ich richtig, dass ich für diesen Sommer noch gar keinen Urlaub gebucht habe und wahrscheinlich auch nicht wegkommen werde! Aber dank deines Beitrags war ich nun für ein paar Minuten in Bangkok und konnte den Markt wiedererkennen, den ich schon mal im Fernsehen gesehen hatte! Eine Durian würde ich auch gern mal probieren! Riecht sie denn unangenehm?

    Liebe Grüße
    Jana

    1. Cornelia

      Hallo Jana, die Durian riecht schon ein wenig streng 😅

  7. Elena

    Liebe Cornelia,
    danke für den ausführlichen Bericht! Ich selber werde vermutlich Bangkok nie sehen, da ich nicht (mehr) gern weit reise. Umso mehr freut es mich aber, wenn sich jemand die Mühe macht und detailliert und gut bebildert die Erlebnisse beschreibt. Es ist beim Lesen ein bisschen wie dabei gewesen zu sein 🙂
    Viele liebe Grüße
    Elena

  8. Dagmar

    Da hast du ja allerhand erlebt in Bangkok!
    Wir hatten für Januar 2020 ebenfalls eine ähnliche Route geplant, mussten sie wegen einer Erkrankung absagen. Dann kam C* und bis jetzt hat sich es noch nicht wieder ergeben. Beim Lesen deines Beitrags bekomme ich wieder richtig Lust auf eine Tour durch Südostasien 😊

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